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Raubmord in Venezuela : Tourist aus Wedel erschossen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der 76-jährige Kurt G. war auf einer Karibik-Kreuzfahrt. Bei einem Landgang auf Isla Margarita wurde er an einem Einkaufszentrum getötet.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2014 | 20:00 Uhr

Wedel/Polamar | Ein deutscher Tourist ist auf der venezolanischen Karibikinsel Isla Margarita getötet worden. Wie die venezolanische Staatsanwaltschaft mitteilte, wurde der 76-Jährige bei einem Raubüberfall in einem Einkaufszentrum im Inselhauptort Porlamar erschossen. Nach Informationen dieser Zeitung handelt es sich bei dem Todesopfer um Kurt G. aus Wedel.

Wie die Kreuzfahrt-Reederei Aida Cruises gestern der Nachrichtenagentur dpa sagte, befand sich der Urlauber auf einem Landgang. Zum Zeitpunkt des Überfalls soll er sich demnach in einem Souvenirladen aufgehalten haben. „Wir bedauern den Vorfall sehr und sind in Gedanken bei den Angehörigen“, sagte Aida-Sprecher Hansjörg Kunze.

Kurt G. war demnach mit dem Unternehmen aus Rostock auf einer zweiwöchigen Kreuzfahrt durch die Karibik. Vor einer Woche startete die Rundreise in der Dominikanischen Republik. Der genaue Tathergang war zunächst unklar. Nach Angaben von Aida-Sprecher Kunze wurde der Mann angeschossen und erlag später seinen schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft hingegen erklärte, er sei sofort tot gewesen. Einem Bericht der Zeitung „El Nacional“ zufolge ereignete sich der Überfall am Ausgang des Einkaufszentrums. Demnach hätten zwei Männer auf einem Motorrad den Mann überfallen. Dieser habe sich jedoch gewehrt und versucht zu flüchten, als die Täter auf ihn schossen.

Venezuela gilt als eines der gefährlichsten Reiseländer der Welt. Das Auswärtige Amt warnt vor bewaffneten Raubüberfällen. Als besonders gefährlich gelte unter anderem das Zentrum von Porlamar.

„Wir bedauern den Vorfall auf Margarita sehr“, schrieb Venezuelas Tourismusminister Andrés Izarra im Internetdienst Twitter. „Die Sicherheitskräfte sind den Kriminellen auf der Spur.“ Izarra versprach Aida und der deutschen Botschaft seine volle Unterstützung.

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