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SH-Innenminister besucht Bauprojekt : Tornesch kann Vorbild sein

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Im Neubaugebiet „Tornesch am See“ soll bezahlbarer Wohnraum entstehen - das Projekt wird mit öffentlichen Darlehen in Höhe von 7,8 Millionen Euro gefördert.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 16:00 Uhr

Schleswig- Holsteins Innenminister Andreas Breitner (SPD) hat am Donnerstag gemeinsam mit Torneschs Bürgermeister Roland Krügel, Vertretern des Bauunternehmens Semmelhack und der Investitionsbank Schleswig-Holstein den Grundstein für das Wohnprojekt „Tornesch am See“ gelegt. In Anwesenheit von etwa 50 Gästen lobte Breitner das Tornescher Engagement für bezahlbares Wohnen.

„Unternehmen bedeutet eben nicht unterlassen“, stellte Breitner das Wohnprojekt, das von dem Bauunternehmen Semmelhack realisiert wird, heraus. Tornesch können für alle weiteren Kommunen im Land Vorbild sein. „Hier passiert etwas. Hier arbeiten Politik und Verwaltung gemeinsam daran, die Stadt zu entwickeln und sie betreiben eine vorausschauende Bodenpolitik“, ergänzte Breitner. Mit dem Wohnprojekt „Tornesch am See“ decke die Stadt einen Teil des hohen Bedarfs an bezahlbaren Wohnungen.

Besonders hervor hob der Innenminister den Anteil aus dem Wohnungsbauförderungsprogramm des Landes. So entstehen in dem Wohngebiet 88 Wohnungen, die mit einem öffentlichen Darlehen in Höhe von 7,8 Millionen Euro gefördert werden. „Dieses Projekt kann der Leuchtturm sein, der weit über das Land heraus strahlt und den anderen Orientierung geben kann“, so Breitner. Er stellte zudem heraus, dass das Wohnquartier den Anforderungen des demografischen Wandels gerecht werde: „Hier entstehen Wohnungen für Jung und Alt, für Reich und Arm, für Krank und Gesund.“ Breitner dankte der Firma Semmelhack, die „früher, jetzt und in Zukunft ein verlässlicher Partner im Land“ ist und sein werde.

Vergleichsweise kurz fasste sich Bürgermeister Roland Krügel, der aber seinen Stolz auf die Entwicklung in Tornesch nicht verhehlen konnte. „In unserer Stadt entstehen hier und im gesamten Gebiet 1000 neue Wohnungen. Wir wollen eine wachsende Stadt sein und diesem Anspruch werden wir mit diesen Projekten auch gerecht.“ Zudem habe die Stadt in den vergangenen Jahren an der Infrastruktur gearbeitet. „Wir haben ein umfangreiches Betreuungsangebot für Familien geschaffen, jetzt können wir das mit Leben füllen.“

Krügel ließ es sich nicht nehmen, angesichts des zu erwartenden Einwohnerzuwachs auch für eine bessere Anbindung des Öffentlichen Personennahverkehrs zu werben. „Unsere Bürger arbeiten zum großen Teil in Hamburg. Also müssen wir auch dafür sorgen, dass sie in angemessener Zeit an ihren Arbeitsplatz kommen. Wir brauchen den Regional-Express-Halt im 30-Minuten-Takt“, gab er dem Minister mit auf den Weg.

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