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Dreharbeiten im Saßnitzring : Tornesch ist zu Hause im Glück

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein Fernsehteam ist im Saßnitzring unterwegs und möbelt ein Reihenhaus kräftig auf.

Tornesch | In diesen Tagen kann es eng werden im Saßnitzring in Tornesch. Denn in der schmalen Straße geben sich die Lkw-Fahrer quasi die Klinke in die Hand. Und alle haben ein Ziel: die Hausnummer 29. Dort wird das Mittelreihenhaus einer fünfköpfigen Familie komplett umgebaut − und dafür bedarf es jeder Menge Material.

„Zuhause im Glück − unser Einzug in ein neues Leben“ lautet der Titel der Fernsehsendung, an der die Familie teilnimmt. In der Doku-Soap geht es darum, in Not geratenen Eigenheimbesitzern zu helfen. Damit der Traum von den eigenen vier Wänden wahr wird, klotzen die Umbauprofis seit Donnerstag ordentlich ran. Denn egal, welche Probleme oder Herausforderungen es bei den Arbeiten auch geben mag, eines schreiben Sendekonzept und Produktionsplan definitiv vor: Am achten Tagen muss alles fertig sein. Am Saßnitzring ist das große Finale entsprechend für den kommenden Donnerstag, 3. August, vorgesehen. Dann werden auch die fünf Bewohner ihre eigenen vier Wände erstmals wieder zu Gesicht bekommen. Denn während der Arbeiten sind sie in einem Hotel in der Region untergebracht.

Architekt John Kosmalla und Innenarchitektin Eva Brenner sind die Gesichter der Sendung, die bei RTL 2 ausgestrahlt wird. Beide sind von Beginn an dabei, gehen mittlerweile in die 14. Staffel. Mehr als 200 Folgen sind so entstanden. Kosmalla und Brenner steht ein Pool von Handwerkern aus ganz Deutschland zur Verfügung, in Tornesch sind derzeit zwölf von ihnen aktiv. Gestern kamen weitere acht Handwerker von Fremdfirmen hinzu. Der geringe Platz in dem Reihenhaus ist dementsprechend eine der zentralen Herausforderungen für die Beteiligten. „Es ist ein schmales Haus und wir arbeiten in allen Geschossen“, sagt Brenner. Entsprechend müssten die Arbeiten gut aufeinander abgestimmt sein. „Nur so geht es“, betont Kosmalla.

Handwerker, TV- und Produktionsteam sind mit großem Gerät in den Tornescher Saßnitzring gekommen.

Handwerker, TV- und Produktionsteam sind mit großem Gerät in den Tornescher Saßnitzring gekommen.

Foto: Dickersbach
 

Doch auch außerhalb des Hauses werden die Dimensionen des Projekts deutlich. Mehrere Container stehen rund um das Grundstück, dazu kommen jede Menge Baumaterial und Fahrzeuge. Damit auch jeder einen Platz findet, sind in dem Wohngebiet zahlreiche provisorische Halteverbotszonen eingerichtet. Spurlos geht der Umbau also auch an den Nachbarn nicht vorüber, denn nicht nur der Parkraum ist knapp, auch die Anlieferungen sorgen immer wieder für kurze Sperrungen der Straße. Doch Aufnahmeleiter Patrick Linke betont: „Wir erfahren große Unterstützung von den Anwohnern.“ Das gilt auch für die Stadt Tornesch, die dem Team unter anderem eine Gemeinschaftswiese zur Verfügung gestellt hat.

Was sie im Inneren des Hauses genau machen, verraten die Profis noch nicht, sondern verweisen auf die Ausstrahlung der Sendung. Einen Termin gibt es allerdings noch nicht. Fest steht hingegen die Uhrzeit für das große Finale: Für 15 Uhr am kommenden Donnerstag laden Kosmalla, Brenner und ihr Team alle Interessierten an den Saßnitzring 29 ein.

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erstellt am 29.Jul.2017 | 16:00 Uhr

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