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Eine Heimat für Ross und Reiter : Tornesch ist jetzt „pferdefreundliche Gemeinde“

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Lob erhielt die Stadt für teilweise sehr einfach realisierte Reitwege und den Ausbau der Straßenbeleuchtung unter Einbeziehung der eher abseits gelegenen Hofanlagen.

Tornesch | Der Pferdesportverband hat die Stadt Tornesch als „pferdefreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet. „Das freut uns sehr“, sagte Bürgermeister Roland Krügel, der selbst an der Verleihungszeremonie während des 67. Landesturniers in Bad Segeberg nicht teilnehmen konnte. „Sie ist uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, dem Pferdesport gegenüber und damit auch ein Stück mehr Lebensqualität vor Ort.“ Geschätzt gibt es derzeit 600 Pferde in Tornesch.

Geleitet wurde die Delegation vom stellvertretenden Bürgermeister Klaus Früchtenicht, der auch das massive Eichenschild, überreicht von Ingrid Thomsen (ehemaliges Präsidiumsmitglied der deutschen reiterlichen Vereinigung) aus Kiel, in Empfang nahm. Ebenfalls mit nach Bad Segeberg gereist waren die Eigentümer von fünf der sechs großen Stallanlagen in Tornesch (Reit- und Freizeitstall Sternberg, Hof Kröger, Hof Meyer, Reitanlage Johannsen und Moorhof Tornesch-Ahrenlohe). Nicht dabei waren die Betreiber von Susy’s Pensionsstall, da auf deren Hof das Mounted-Games-Championat unter zahlreicher Beteiligung aus dem europäischen Raum stattfand.

Lob erhielt die Stadt in der Laudatio für teilweise sehr einfach realisierte Reitwege und den Ausbau der Straßenbeleuchtung unter Einbeziehung der eher abseits gelegenen Hofanlagen. Dadurch sollten besonders Kinder und Jugendliche geschützt werden. Regelmäßig hätten Stadt und Stadtwerke zudem reitsportliche Veranstaltungen in hohem Maße finanziell unterstützt. In Anerkennung der Leistung im Rahmen der Jugendarbeit habe die Stadt auch den Ankauf mehrerer Voltigierpferde des Reitervereins Ahrenlohe gesponsort. Das sei „aktive Sport- und Gesundheitsförderung wie sie im Buche steht“, so in der Laudatio. So komme das Voltigieren auch der Förderung des Gleichgewichtsinns bei Kindern sehr entgegen. Die Stadt finanziert auch therapeutisches Reiten im Schulunterricht.

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erstellt am 26.Sep.2015 | 16:20 Uhr

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