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Pinneberger Tageblatt

19. August 2017 | 04:11 Uhr

Zehn Jahre Stadt : Tornesch feiert Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

5000 Besucher auf dem Gelände rund ums Rathaus. Gäste aus Partnerkommunen treten auf. Spiele, Musik und Ausflüge in die Höhe.

Pinneberg | Zehn Jahre Stadtrecht und 20 Jahre Stadtwerke – gleich zwei Gründe, um zu feiern. Und das taten die Tornescher gestern dann auch ausgiebig auf dem Gelände rund ums Rathaus. Bis zu 5000 Besucher kamen in die Wittstocker Straße. Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Roland Krügel (CDU) um 11 Uhr konnte gespielt, geguckt und geschlemmt werden. Institutionen, Vereine und Verbände waren mit Ständen vertreten. Durch das Programm führte Büchereileiter Michael Harbeck.

Auf der großen Bühne gab es Musik ganz unterschiedlicher Art. Da wurde schon mal im Takt mitgewippt, wie beim Auftritt des kenianischen Trommlers Izo, der seit eineinhalb Jahren in Deutschland lebt. Am Abend sollten dann noch Ex-DSDS-Teilnehmerin Vanessa und „Schmitz Katze“ auf der Bühne auftreten.

Viel Applaus gab es für die Jugendlichen aus der polnischen Partnerstadt Strzelce Krajenskie. Das Ensemble „Lemko Tower“ erfreute mit Volksweisen. Auch Gäste aus der dänischen Partnerkommune Jammerbugt und von der Partnerfeuerwehr waren angereist. Besonders viel war für Kinder im Angebot. Großen Andrang gab es etwa an den sogenannten Luftspielgeräten. Viel Spaß hatten die jungen Besucher bei Wahrnehmungsspielen am Stand des Wabe-Kindergartens. 20 Behälter waren mit ganz unterschiedlichen Dingen gefüllt. Ganz unterschiedlich fielen die Reaktionen der Kinder auf die einzelnen Materialien aus: Julian ließ sich unerschrocken durch den Parcours führen. Kronkorken, Federn, Sand, Mehl, Linsen, Tannenzapfen, Korken und Strohhalme – alles kein Problem. Nur die Sägespäne wollte der knapp Zweijährige schnell wieder abstreifen, und die Watte war ihm unheimlich.

Dem dreijährigen Johannes hatte es die Warnkelle der Feuerwehr angetan. Damit fühlte er sich offenbar als richtiger Feuerwehrmann. Für ganz Unerschrockene bot die Wehr einen Ausflug in luftige Höhen an. Ausreichend gesichert ging es 32 Meter mit dem Teleskopmast hinaus. Denise Lüdemann aus Tornesch wagte es und war begeistert: „Das war das Highlight heute. Ich hätte nicht gedacht, dass Tornesch so grün ist.“

Seit fast 30 Jahren verfolgt der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann (SPD) die Entwicklung der Stadt: „Sie hat sich zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort entwickelt und ist eine der schnell wachsenden Städte des Kreises.“

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erstellt am 31.Aug.2015 | 14:15 Uhr

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