Stadtwerke Pinneberg Cup : Top-Spieler schlagen in der Kreisstadt auf

Organisieren ein Event der Extraklasse: Turnierleiter Toni Meinhardt (v. l.), Martin Saukel von den Stadtwerken und Werner Mende, Vorsitzender des Pinneberger Tennis-Clubs.
Organisieren ein Event der Extraklasse: Turnierleiter Toni Meinhardt (v. l.), Martin Saukel von den Stadtwerken und Werner Mende, Vorsitzender des Pinneberger Tennis-Clubs.

Erstmals wird das Turnier als Kategorie drei ausgetragen. Die Teilnehmerzahl istgestiegen. Laut Veranstalter ist es ein Tennisturnier als Familien-Event.

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08. Juli 2015, 12:15 Uhr

Pinneberg | Hochkarätige Tennis-Spieler werden von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. Juli, in Pinneberg zu sehen sein. Die sechste Auflage des Stadtwerke Pinneberg Cups wird erstmals in der Kategorie drei des Deutschen Tennis Bunds (DTB) ausgetragen. Und wird dadurch für Top-Ranglisten-Sportler interessant.

So schlagen in der Kreisstadt unter anderem Johanna Silva (Horn und Hamm), Titelverteidigerin und derzeitige Nummer 86 in Deutschland, und Dominik Bartels (Suchsdorfer SV), 2003 im Finale des Stadtwerke Cups und Platz 74 der deutschen Bestenliste, auf. Auch Daniel Masur hat sich angekündigt. Der 20-Jährige ist auf dem besten Weg nach ganz oben. Den Pinnebergern dürfte er bekannt sein: Er gewann vor vier Jahren als 16-Jähriger den Stadtwerke Cup. Aktuell kratzt Masur an der Top-300-Marke der Weltrangliste. „Es sind viele Nachwuchshoffnungen dabei, die versuchen, in den Profi-Bereich zu kommen“, sagt Toni Meinhardt, Sportdirektor des Pinneberger Tennis-Clubs (PTC).

Jeweils 56 Frauen und Männer treten an – so viele wie noch nie. „Wir wollen weiter wachsen“, sagt Meinhardt selbstbewusst. Was dem Turnierleiter dieses Jahr gelegen kommt: Der Tennis-Cup in Pinneberg wird eine Woche vor den bet-at-home Open am Rothenbaum in Hamburg ausgetragen. „Das bietet uns die Gelegenheit, dass der ein oder andere Spieler nach Pinneberg kommt“, so Meinhardt. Internationale Spieler aus den Niederlanden, Dänemark, Belgien und Polen hätten sich bereits angekündigt. „Das erfüllt uns mit Stolz, bedeutet aber gleichzeitig auch eine große Herausforderung“, sagt Meinhardt.

Als Turnierleiter hat er sich die kommende Woche freigenommen. Denn die Organisation kostet zunehmend mehr Zeit. Anfragen müssen beantwortet, der Spielplan erstellt und Anmeldungen entgegen genommen werden. Der Stadtwerke Cup sei nicht nur eine Prestigeveranstaltung des PTC. „Wir wollen auch für Pinneberg einen Mehrwert schaffen“, betont Meinhardt. Aufgrund der Neukategorisierung des DTB können die Ranglistenspieler mehr Punkte erreichen – und das Preisgeld steigt. Die beiden Sieger erhalten jeweils 2000 Euro. Möglich machen das die Statwerke und deren Tochtergesellschaftg pinnau.com, die die Veranstaltung mit 4200 Euro unterstützen. Besonders wichtig sei ihnen, so Martin Saukel von den Stadtwerken, dass es sich um ein Event für die ganze Familie handele: „Alle können vorbeischauen“. Besucher erwarten außer Spitzen-Tennis gastronomische Angebote. Für Kinder steht eine Hüpfburg bereit. Erstmals werden die Spiele auf beiden Außenanlagen, Voßbarg und Rosengarten, ausgetragen. Die Finals werden allerdings am Voßbarg zu sehen sein – vielleicht sogar mit Pinneberger Beteiligung. Aus der Kreisstadt tritt Lucas Hellfritsch an, der eine Woche später die Junior-Serie am Rothenbaum mitspielen wird.

Das Turnier wird am Freitag und Sonnabend, 17. und 18. Juli, jeweils von 13 bis 21 Uhr ausgetragen. Für Sonntag, 19. Juli, sind die Halbfinals und Finals ab 10 Uhr auf der Anlage am Voßbarg angesetzt. Die Qualifikation findet bereits am Mittwoch und Donnerstag, 15. und 16. Juli, jeweils ab 14.30 Uhr statt. Alle Informationen rund um das Turnier, wie etwa eine Liste der Teilnehmer sowie den Spielplan, finden Interessierte im Internet unter www.tvsh.tvpro-online.de oder www.pinneberger-tennisclub.de.
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