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Tod am Himmelfahrts-Tag: Wer erwürgte Wilfried Weber?

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Elmshorn | Der mysteriöse Todesfall von Wilfried Weber (kleines Foto) sorgte im Mai 1980 für Aufsehen in Elmshorn. Der damals 44-jährige alleinstehende Bundesbahnbeamte war am Morgen des 17. Mais um 9 Uhr tot in seiner Zwei-Zimmer-Wohnung in der Gerhard straße 6 gefunden worden - bis heute tappt die Polizei im Dunkeln, wer den aus Nordrhein-Westfalen stammenden Mann erwürgt hat.

Bekannt ist, dass Weber am Abend zuvor (Himmelfahrt) gegen 21 Uhr in die ehemalige Gaststätte "Zur Gießkanne" in der Gärtnerstraße kam. Er trank kräftig einen über den Durst. Der seit 14 Jahren in Elmshorn lebende "Willi Wacker" genannte Weber verbrachte seine Freizeit häufig in Kneipen. Er war ein kontaktfreudiger und geselliger Typ.

Als er an dem Abend die "Gießkanne" verließ, wurde er von einem Bekannten dabei beobachtet, wie er sich an einer Hauswand abstützte. Danach verliert sich seine Spur. Die Itzehoer Kripo geht davon aus, dass er auf dem Weg zu seiner Wohung seinen Mörder getroffen haben muss, den er mit in seine Wohnung nahm.

Weber wurde erwürgt. Die Ermittlungen der Kripo haben ergeben, dass aus der Wohnung Bargeld in Höhe von etwa 300 Mark in Scheinen plus eine größere Menge Hartgeld, eine silberfarbende Digital-Armbanduhr und ein goldener Herrenring mit schwarzem Stein gestohlen wurden.

Die Fahndung nach dem Mörder (oder möglicherweise der Mörderin) blieb erfolglos. Die Staatsanwaltschaft setzte später eine Belohnung von 3000 Mark für Hinweise aus, die zur Aufklärung des Falles führten. Doch vergebens. Auch eine Fahndung mit Plakaten blieb erfolglos.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 03:14 Uhr

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