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Chorknaben Uetersen : „Tochter Zion“ und Torsten Albig

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Chorknaben Uetersen begeistern bei ihren traditionellen Weihnachtskonzerten. Sogar Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig schaute vorbei

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Auch Torsten Albig ist nicht verborgen geblieben, dass die Rosenstadt mit den traditionellen Weihnachtskonzerten der Chorknaben Uetersen etwas Besonderes bietet. Wohl deshalb hatte sich der schleswig-holsteinische Ministerpräsident am Sonnabendabend in der Klosterkirche eingefunden, um dem Gesang der Gemeinschaft zu lauschen. Er war einer von insgesamt etwa 1500 Besuchern, die bei den drei Auftritten des Chors in der Klosterkirche eine eindrucksvolle Demonstration der Sangeskunst des Ensembles erlebten. „Es ist ein Privileg, in dieser wundervollen Kirche sein zu dürfen“, sagte Albig in einem kurzen Grußwort.

„Tochter Zion“, „Machet die Tore weit“, „Der Morgenstern ist aufgegangen“, „Kommet ihr Hirten“ und das offenbar unvermeidliche „Ave Maria“ von Franz Biebl – das Weihnachtskonzert der Chorknaben lebt nach wie vor von seinen traditionellen Darbietungen. Mit Chorleiter Hans-Joachim Lustig, der die jungen Sänger seit vielen Jahren dirigiert, haben für das auf klassische Weisen getrimmte Publikum aber auch eher ungewöhnliche und moderne Interpretationen Einzug in das Repertoire des Ensembles gefunden. Das gefällt den Zuhörern, wie die Resonanz auf das Programm der Chorknaben zeigte.

Nach den Vorchorgruppen, dem Nachwuchs, war der Konzertchor an der Reihe, seine stimmlichen Qualitäten unter Beweis zu stellen. Dies gelang ihm in eindrucksvoller Manier. Begleitet von dem 21-jährigen Tobias Müller am Klavier sowie einem Blechbläser-Ensemble meisterten die Chorknaben unter anderem „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel und „In dulci jubilo“ von Michael Praetorius in bravouröser Manier. Vorher hatten die Sänger in lockerer Art den Spiritual „Deck the hall“ und Johnny Marks’ Klassiker „Rudolph, the red-nosed Reindeer“, sehr zur Freude der begeisterten Besucher, unter ihrem einfühlsamen agierenden und engagierten Dirigenten die Klosterkirche zum Klingen gebracht. Klar, dass Zugaben gefordert und diesem Wunsch nachgekommen wurde.

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