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Pinneberg : Timm Thaler sorgt für Thriller-Action

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Premiere beim Jugendtheater: Ensemble bringt den Klassiker von James Krüss auf die Bühne des Geschwister-Scholl-Hauses.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 12:00 Uhr

1962 wurde das Kinderbuch von James Krüss zum Bestseller. 1979 machte das ZDF daraus seine erste Weihnachtsserie, 13 Folgen lang. Als Zeichentrick-Animation waren es 2002 schon 26 Folgen. 2013 erlebte Timm Thaler, der Junge, der sein Lachen verkaufte, seine Musical-Premiere. Jetzt landete der Stoff beim Jugendtheater im Geschwister-Scholl-Haus. Drei Vorstellungen gab es bereits in der Bahnhofstraße 8, drei weitere stehen am nächsten Wochenende bevor: Freitag, 24. Januar, um 10.30 Uhr exklusiv für Schulkassen und dann für alle am Sonnabend und Sonntag, jeweils um 16 Uhr. Eintritt fünf Euro, vier für Schüler.

Was für eine aufwendige Produktion ist es geworden! Elf Mädchen und Jungen agieren im Zeitraffertempo auf der Bühne, acht junge Leute liefern als „yellowpanic“-Band Gesang und Musik dazu. Regisseurin Eva Scholl und GSH-Chef Jens Schmidt haben noch zehn Helfer um sich geschart, damit auf und hinter der Bühne alles klappt. Unzählige Szenenwechsel gönnen ihnen zwischen all den Umbauten kaum eine Atempause.

Und darum geht es: Der arme Waisenjunge Timm verkauft dem Teufel sein Lachen. Dafür gewinnt er jede Wette, scheffelt schließlich Milliarden – und wird dabei immer unglücklicher. Um aus dem Teufelskreis herauszukommen, muss er es schaffen, eine Wette zu verlieren.

Lohnt es sich, das rasante Bühnentreiben anzugucken? Hannah und Patrick aus Klasse 5 c der Theodor-Heuss-Schule wollten das genau wissen und verfolgten das Stück von besten Plätzen in der ersten Reihe besonders kritisch: Das viele Umräumen zwischen den Szenen ging Hannah etwas auf die Nerven. Der Souffleur war ihr ebenso wie Patrick etwas zu laut. Aber insgesamt gab es zweimal Daumen hoch. „Witzig“, meinte Hannah, „sehr lustig“, sekundierte Patrick. Fazit: Ganz bestimmt sehenswert. Das war auch das Urteil der übrigen Premierengäste: herzlicher Applaus für Mimen und Helfer.

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