Pflege im Kreis Pinneberg : Thema Pflege: Beratungsbedarf steigt weiter

Der Pflegestützpunkt im Kreis Pinneberg hat Zahlen vorgelegt. 1912 Beratungsgespräche haben dessen Mitarbeiter 2016 geführt.

shz.de von
23. März 2017, 12:00 Uhr

Pinneberg | 1912-mal haben sich Menschen im vergangenen Jahr an den Pflegestützpunkt im Kreis Pinneberg gewendet, weil sie Beratung zum Thema Pflege suchten. Damit ist die Zahl der Beratungen im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent gestiegen. Dies geht aus dem Jahresbericht 2016 des Pflegestützpunkts hervor, der gestern veröffentlicht worden ist.

Der Pflegestützpunkt unterstützt Menschen im Kreis Pinneberg, die plötzlich mit Themen wie etwa Pflege, Betreuung oder Demenz konfrontiert werden und Hilfe suchen. Häufig werde die Beratung dann in Anspruch genommen, wenn ein Angehöriger nach einem Krankenhausaufenthalt nicht mehr allein in seiner Wohnung leben oder nicht mehr von seinen Angehörigen allein gepflegt werden kann. Die Mitarbeiter des Pflegestützpunkt bietet in derartigen Fällen eine niedrigschwellige, zeitnahe, kompetente und zielgerichtete Beratung an – am Telefon, in einem der Büros oder vor Ort bei den Betroffenen.

Etwa die Hälfte der Beratungen im vergangenen Jahr erfolgte am Telefon, in zirka 40 Prozent der Fälle suchten Menschen ein Büro des Pflegestützpunkts auf, etwa zehn Prozent der Beratungen fanden bei den Ratsuchenden zu Hause statt. Der Pflegestützpunkt bietet neben den Beratungen auch Angehörigen-Gesprächsgruppen mit gleichzeitiger Betreuung der erkrankten Angehörigen an. Diese finden jeweils am ersten Mittwoch im Monat in Wedel, am zweiten Mittwoch in Elmshorn sowie am dritten Mittwoch in Pinneberg statt.

Der Pflegestützpunkt berät kostenfrei und unabhängig.  Finanziert wird er durch die Pflege- und Krankenkassen, den Kreis Pinneberg und das Sozialministerium des Landes Schleswig-Holstein.

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