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Bilder, Spaß und Impressionen : Teilnehmerrekord bei der A. Beig-Fahrradtour

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Radler entdecken neue Wege durch den Kreis Pinneberg. Technische Probleme auf Flohmarkt gelöst.

shz.de von
erstellt am 08.Jun.2015 | 12:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Mehr als 900 Leser haben an der Fahrradtour des A. Beig-Verlags teilgenommen. „Das ist absolute Rekordbeteiligung. Da hat uns das Wetter gut in die Karten gespielt“, sagte Chefredakteur Holger Hartwig. Sowohl vom Verlagsgebäude in Pinneberg als auch vom Edeka-Hayunga-Parkplatz am Wedenkamp in Elmshorn waren die Radler aufgebrochen. Das gemeinsame Ziel: der Obsthof Plüschau in Haselau. Dort erwarteten das Team des A. Beig-Verlags sowie die Mitarbeiter des Obsthofs die Fahrradfahrer mit Kaffee, Kuchen und kühlem Wasser, um sich nach der ersten Etappe von etwa 20 Kilometern Länge zu stärken.

„Insgesamt wurden mehr als 1800 Stücke Kuchen verspeist“, bilanzierte Hartwig. Zudem  spielte die Band „Appeldwatsch“ für die mehr als 900 Besucher. „Wir freuen uns, dass wir einen so tollen Gastgeber gefunden haben“, sagte Paul Wehberg, Geschäftsführer des A. Beig-Verlags, und bedankte sich bei Wilfried Plüschau. Wehbergs Pausen-Tipp an die Radler: „Alle, die noch keinen Platz haben, werden heute neue Freunde finden. Setzen Sie sich einfach irgendwo dazu.“

Während die Pinneberger Radler noch am Obsthof eintrafen, waren viele Elmshorner bereits auf dem Rückweg. Auf dem Edeka-Parkplatz versorgte das Technische Hilfswerk (THW) Barmstedt die Radler mit Erbsensuppe. Gleiches geschah vor der Druckerei des A. Beig-Verlags in Pinneberg. Dort gab das THW 480  Liter Erbsensuppe aus. Zudem fanden zahlreiche Aktionen vor Ort statt. Die Leser konnten sich beispielsweise selbst auf der Titelseite ihrer Tageszeitung verewigen. Das Highlight zum Abschluss war die große Tombola, bei der in beiden Städten je zwei Fahrräder als Hauptpreise verlost wurden.

Ein Hingucker: Helmut Mazur aus Klein Nordende. (Foto: Schönstedt)
Ein Hingucker: Helmut Mazur aus Klein Nordende. (Foto: Schönstedt)
 

„Darf ich noch einmal von meinem Brot abbeißen?“, fragte Ute Reinhard aus Pinneberg, bevor sie sich mit Schwägerin Wiebke aus Schenefeld fotografieren ließ. Das Brot hatte sie bei der Rast während der Fahrradtour des A. Beig-Verlags auf dem Obsthof Plüschau gekauft. „Warm. Knusprig und lecker. Da kommen Kindheitserinnerungen auf. Ein Grund mehr, im nächsten Jahr wieder mitzufahren“, schwärmte sie.

 

Für Marga Mentel aus Elmshorn war es bereits die fünfte Teilnahme. Das ließen die beiden Freundinnen Annette Kelm und Ilse Marsmann nicht unkommentiert und scherzten: „Willst du jetzt einen Orden?“ Einig waren sich die drei Frauen, kommendes Jahr wieder mitzufahren: „Das war alles sehr gut organisiert, und das Wetter hat auch mitgespielt.“

Etwa 600 Leser warteten gut gelaunt auf dem Druckereigelände des A. Beig-Verlags auf den Startschuss. Vor ihnen lagen 45 Kilometer durch die Natur des Kreises Pinneberg. (Foto: Dirbach)
Etwa 600 Leser warteten gut gelaunt auf dem Druckereigelände des A. Beig-Verlags auf den Startschuss. Vor ihnen lagen 45 Kilometer durch die Natur des Kreises Pinneberg. (Foto: Dirbach)
 

Alla und Klaus Jäger aus Pinneberg deckten sich für die Rückfahrt am Obsthof mit Erdbeeren ein und schwärmten: „Wir sind über Wege gefahren, die wir bisher nicht kannten. Die Stecke war richtig klasse. Die werden wir ganz sicher noch einmal fahren.“

Jürgen Hamelau stand schon siegessicher vor der Bühne, nachdem  Holger Hartwig, Chefredakteur dieser Zeitung (Vierter v. l.), Adresse und Wohnort des Gewinners für einen der beiden Hauptpreise im Wert von 1300 Euro – gesponsert von der Fahrradbörse Horter – verlesen hatte. „Da wohnen ja nicht viele“, kommentierte der Bewohner des Wiesenwegs. Doch dann fiel zur Überraschung aller Anwesenden ein Frauenname: Nicole Hamelau (Dritte v. l.). Seine Tochter. „Er wusste nicht, welche Adresse ich angegeben habe“, sagte die Pinnebergerin lachend. Ihr Vater sagte dazu: „Meistens übernachtet sie bei ihrem Freund.“ Auch der zweite Hauptpreis blieb in Pinneberg – zur Freude von Doris Rose (Zweite v. l.). (Foto: Fröhlig)
Jürgen Hamelau stand schon siegessicher vor der Bühne, nachdem Holger Hartwig, Chefredakteur dieser Zeitung (Vierter v. l.), Adresse und Wohnort des Gewinners für einen der beiden Hauptpreise im Wert von 1300 Euro – gesponsert von der Fahrradbörse Horter – verlesen hatte. „Da wohnen ja nicht viele“, kommentierte der Bewohner des Wiesenwegs. Doch dann fiel zur Überraschung aller Anwesenden ein Frauenname: Nicole Hamelau (Dritte v. l.). Seine Tochter. „Er wusste nicht, welche Adresse ich angegeben habe“, sagte die Pinnebergerin lachend. Ihr Vater sagte dazu: „Meistens übernachtet sie bei ihrem Freund.“ Auch der zweite Hauptpreis blieb in Pinneberg – zur Freude von Doris Rose (Zweite v. l.). (Foto: Fröhlig)
 

Andreas Lehsten aus Pinneberg hatte seinen „Freundes-Arbeits-Nachbar-Kreis“ zur Teilnahme überredet. „Er wollte die Erbsensuppe, und wir mussten mitfahren“, scherzte Sebastian Hartmann, der sich ebenso wie die Pinneberger Jana Schnecke und Daniel Blockus sowie die Niendorfer Derya Almez und Bernd Gräff von ihm hatten überzeugen lassen. Aber gerade beim „Organisator“ Lehsten stellten sich technische Probleme ein. Die wurden unterwegs gelöst: Am Flughafen Heist legte die Gruppe einen unplanmäßigen Stopp ein. „Da war jemand, der einen Knarrenkasten verkaufen wollte. Den durfte ich mir leihen und die tolle Strecke bis zum Ende genießen.“

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