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4. Platz und trotzdem gewonnen : Team Pinneberg bei der Städtechallenge

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Pinneberger Team hat bei der landesweiten Städtechallenge des sh:z insgesamt 114,6 Kilogramm verloren.

shz.de von
erstellt am 27.Mär.2015 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Hinter ihnen liegen drei Monate Strapazen und Entbehrungen, doch die harte Arbeit hat sich gelohnt: Das Team Pinneberg hat im landesweiten Städtewettbewerb des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z) den vierten Platz belegt. Doch mehr als um die Platzierung, geht es um die verlorene Zahl der Kilo auf der Waage. Insgesamt haben die Pinneberger 114,6 Kilogramm abgenommen. Das sind fast zehn Prozent an Gewichtsverlust. „Auch wenn es am Ende nicht für einen Platz auf dem Treppchen gereicht hat, zählt der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles“, sagt Team-Kapitänin und Bürgermeisterin Urte Steinberg. „Es hat unheimlich viel Spaß mit dem hochmotivierten Team gemacht, alle waren tolle Botschafter für Pinneberg. Ein besonderer Dank gilt dem VfL Pinneberg, der uns wahnsinnig unterstützt hat“, urteilt die Bürgermeisterin, die selbst drei Kilo abgenommen hat. Bei der Abschlussveranstaltung im sh:z-Druckzentrum in Büdelsdorf haben die Pinneberger ihre neue Begeisterung im Zumba präsentiert.

Mehrere Wochen war das Kreisstadt-Team sogar auf Platz eins des Wettbewerbs. Doch beim Endspurt überholte sie das Team aus Neumünster deutlich: 157 Kilo purzelten bei den Gewinnern. Der zweite Platz ging an das Team aus Schleswig, Husum machte den dritten Platz.

Noch vergangenen Sonnabend trainierten die Pinneberger bei der letzten öffentlichen Trainingseinheit. Dabei absolvierten die Teilnehmer das erste Mal den „Pinneberger Triathlon“: Radfahren, Laufen, Schwimmen. Irgendwie die falsche Reihenfolge. „Das ist das besondere am Pinneberger Triathlon“, erklärt Steinberg lachend und ergänzt: „Das hat einfach praktische Gründe.“ So könne nach dem Schwimmen jeder frisch geduscht nach Hause fahren. Torben Maaß, Fitnesstrainer beim VfL Pinneberg, hatte sich dafür ein knackiges Programm ausgedacht: 30 bis 40 Minuten auf dem Rad und eine Strecke von acht bis zehn Kilometern. Danach ebenso lange Laufen und Fitnessübungen. „Und dann individuelles Schwimmen“, sagte der Trainer. „Aber mindestens 30 Minuten“, warf Steinberg ein.

Die Teilnehmer wollen ihren Kurs beibehalten. Denn auch wenn sie nicht den ersten Platz erreicht haben, so haben sie doch zumindest ein neues Lebensgefühl gewonnen.

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