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Pinneberger Tageblatt

18. November 2017 | 00:22 Uhr

TC Prisdorf packt Sanierung an

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Erneuerung Tennishalle muss auf den neusten Stand gebracht werden / Verein investiert auch ohne kommunale Förderung

von
erstellt am 26.Mai.2017 | 00:00 Uhr

Die Halle des Tennisclub Prisdorf (TCP) muss dringend saniert werden. Aus diesem Grund hatte der Verein bei der Gemeinde einen Antrag auf Förderung gestellt. Doch der Haushalt der Gemeinde ist defizitär – die Kommunalaufsicht hat freiwilligen Leistungen einen Riegel vorgeschoben. Für den TCP heißt dies gleichzeitig auch keine Förderung vom Kreis Pinneberg, da diese daran gebunden ist, dass die Kommune einen Eigenanteil leistet.

523  000 Euro müssen in die Halle investiert werden, um sie für die nächsten Jahre fit zu machen. Die Eigenmittel des Vereins reichen nicht für alle nötigen Bauarbeiten. Dach, Fassade, Fenster, Beleuchtung und Teppichboden der Halle haben eine Überarbeitung nötig. Ohne Fördermittel für den Verein ist das kaum zu leisten. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken hat der Verein nun beschlossen zunächst einzelne Maßnahmen anzugehen. „Wir werden daher als erstes mit der Umrüstung der Beleuchtung auf LED anfangen. Dort können wir bis zu 5000 Euro im Jahr an Energiekosten mit sparen“, sagt TCP-Vorsitzender Jörg Schneider. Der Verein hat bereits im Rahmen des speziellen Jülich-Programms, bei dem die Umrüstung auf LED-Beleuchtung subventioniert wird, gestellt. Bis zu 40 Prozent Fördersumme sind möglich. Etwa 50  000 Euro wird es kosten die Hallenbeleuchtung um zu setzen. Der Verein ist auch mit dem Landes- und Kreissportverband im Gespräch. „Der Landesverband fördert solche Maßnahmen mit bis zu 20 Prozent“, so Schneider. Für die Landesmittel muss der Verein jedoch eine baufachliche Prüfung vornehmen lassen. Ein Vorteil laut Schneider. „Sollte es doch möglich sein, dass die Gemeinde uns finanziell unterstützen kann, dann ist mit der Untersuchung auch die Hürde für eine Förderung des Kreises genommen“, sagt der Vorsitzende. Auch für die Sanierung des Dachs, die zwischen 200  000 und 250  000 Euro kosten wird, will der TCP Fördermittel beantragen. „Die übelsten Schadstellen haben wir bereits in den Griff bekommen, aber ganz genau wissen wir noch nicht, was uns unter dem Dach erwartet“, sagt Schneider. 2018 soll die Förderung beantragt werden, 2019 soll die Sanierung umgesetzt werden.

Obwohl es viele Baustellen auf dem Gelände des Vereins gibt betonen Schneider und sein Stellvertreter Joachim Ahrendt: „Hier bricht nichts zusammen. Wir blicken optimistisch in die Zukunft und wollen uns schon jetzt für die nächsten 20 Jahre vorbereiten.“

301 Mitglieder zählt der Verein, Tendenz aktuell steigend. Etwa durch die Kooperation mit der Volkshochschule Tornesch-Uetersen aber auch durch Aktionen wie den Tennis-Aktionstag am gestrigen Feiertag wirbt der Verein um Nachwuchs.

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