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Dorfentwicklungskonzept : Tangstedt: Ideen der Bürger erwünscht

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Tangstedterinnen und Tangstedter können während einer Versammlung Vorschläge einbringen.

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erstellt am 21.Apr.2017 | 12:00 Uhr

Tangstedt | Seit einiger Zeit beschäftigt sich ein Arbeitskreis in Tangstedt mit der Frage: Wie soll unser Dorf in Zukunft aussehen? Vereine, Verbände und auch die Bürger hatten bereits Gelegenheit, ihre Anregungen einzubringen. Inzwischen ist das Dorfentwicklungskonzept weit gediehen. Am Mittwoch, 17. Mai, soll der derzeitige Stand erneut der Bevölkerung vorgestellt werden. Ab 19.30 Uhr werden im Gemeindezentrum am Brummerackerweg alle Tangstedter ein weiteres Mal die Möglichkeit haben, den Politikern ihre Ideen zu erläutern.

Bereits im Juni wollen die Gemeindevertreter dann den Maßnahmenkatalog offiziell beschließen. Doch zunächst soll an diesem Abend vorgestellt und erläutert werden, was die Gruppe, in der Mitglieder aller Fraktionen vertreten sind, erarbeitet hat. „Im Wesentlichen sind es vier Schwerpunktthemen, die dann weiter unterteilt werden“, erklärte der Sprecher des Arbeitskreises, Matthias Meier (SPD). „Wohnen, Dorfleben, Gestaltung, Freizeit“, zählte Meier als Oberbegriffe auf.

Für den Bereich Wohnen etwa habe der Arbeitskreis festgelegt, dass weitere Flächen für die Bebauung ausgewiesen werden sollen. „Allerdings soll das ein vorsichtiges Wachstum unter Beibehaltung des Dorfcharakters sein“, erläuterte Meier. Damit einher gehe auch eine Änderung des bestehenden Flächennutzungsplans. „Der jetzige ist 25 Jahre alt“, so Meier weiter.

 „Wir wollen dem Dorf ein Gesicht geben“

Ein Punkt, der zügig umgesetzt werden soll, sei die Verschönerung der Ortseingänge. „Außerdem wollen wir das Image als Baumschulgemeinde stärker herausarbeiten“, erklärte Meier. Der Kontakt zum Kulturverein „Baumschulland“ sei bereits aufgenommen worden. „Wir überlegen konkret, wie ein Rundweg gestaltet werden kann, bei dem auch die Betriebe im Dorf mit eingebunden werden“, sagte Meier. So soll ein Lehrpfad entstehen, der sowohl für die Tangstedter als auch für auswärtige Besucher interessant und informativ ist. Darüber hinaus gebe es Überlegungen, historische Gebäude des Dorfs anzustrahlen. „Wir wollen dem Dorf ein Gesicht geben“, erklärte Meier.

Die Verkehrsplanung und die Frage, wie die Dorfstraße in 20 Jahren aussehen könnte, seien weitere Punkte, die den Arbeitskreis zum Grübeln brachten. Für die Freizeitgestaltung soll ein „Netzwerk Tangstedt“ entstehen, das die Vereine und Verbände regelmäßig an einen Tisch bringt. „Wir wünschen uns, dass es da gegenseitige Unterstützung gibt“, sagte Meier.

Schließlich soll in zwei Jahren der 777. Geburtstag der Gemeinde groß gefeiert werden. „Das will gut vorbereitet sein, da brauchen wir viele Köpfe, die zusammen schöne Ideen entwickeln“, erläuterte Meier. Er hofft darauf, dass viele Tangstedter zu der Veranstaltung im Mai erscheinen werden.

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