Tagebücher und Lagerolympiade

Fast alle Kinder und Betreuer versammelten sich, um dieses Erinnerungsfoto zu schießen.
Fast alle Kinder und Betreuer versammelten sich, um dieses Erinnerungsfoto zu schießen.

35 Kinder und Jugendliche aus Hasloh und Bönningstedt erlebten zwölf Tage Camping-Spaß an der Ostsee

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26. Juli 2018, 16:00 Uhr

Gut gelaunt und braungebrannt kehrten 35 junge Urlauber und ihre vier Betreuer von ihrem zwölftägigen Aufenthalt an der Ostsee zurück. Die Kinder und Jugendlichen aus Bönningstedt und Hasloh waren in den Genuss gekommen, am Sommer-Camp teilzunehmen, das von der Leiterin des Bönningstedter Kinder- und Jugendzentrums (KiJu) und des Hasloher Jugendraums (JuRa), Martina Niehusen, organisiert wird.

„Das Super-Wetter jeden Tag hat sicherlich zur guten Laune beigetragen“, sagt Niehusen. Aktivitäten rund ums Wasser seien an der Tagesordnung gewesen. „Selbst bei unserem Ausflug in den Hansa-Park waren wir am Ende alle klatschnass von der Wasser-Rutschbahn“, berichtet Niehusen und lacht.

Eine besonders intensive Zusammenarbeit habe sich in diesem Jahr mit den örtlichen Vertretern der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) ergeben. „Diejenigen Kinder, die im Vorhinein an unserem ,Fit in den Sommer‘-Schwimmprogramm teilgenommen hatten, hatten keine Probleme damit, die etwa 800 Meter bis zu einer Insel im Meer zu schwimmen“, beschreibt Niehusen. Bei anderen jedoch, sei nicht sicher gewesen, ob sie die Strecke tatsächlich durchhalten. „Die DLRG hat von sich aus angeboten, unseren Schwimm-Ausflug mit einem Boot zu begleiten“, sagt Niehusen. Und tatsächlich habe es Jungen und Mädchen gegeben, die einen Teil der Strecke im Boot mitgefahren seien.

Ein Tag lang wurde Beach-Soccer gespielt, an einem anderen Tag die Lager-Olympiade veranstaltet. „Torwand-Schießen, Weitsprung, Hula-Hoop-Reifen schwingen und Flaschen mit nassen Schwämmen abwerfen“, zählt Niehusen die Disziplinen auf, die jeweils von einer Person aus den Teams absolviert werden mussten. „Als besondere Aufgabe sollten die Kinder auf einem Spielplatz Müll einsammeln“, berichtet Niehusen. Alle Gruppen seien mit vollen Tüten zurückgekehrt und hätten dafür die volle Punktzahl bekommen. Auch Preise gab es zu gewinnen: Das Gold-Team darf sich auf einen üppigen Eisbecher im Bönningstedter Café Eistraum freuen.

„Spannend war auch das Basteln von Tagebüchern, in die jeder jeden Tag etwas hineinschreiben sollte als Erinnerung an das Camp“, berichtet Niehusen weiter. Während einige ausgiebig ihre Erlebnisse festhielten, fassten sich andere kurz: „Aufgestanden, gebadet, schlafen gegangen“, so die Minimal-Version eines Teilnehmers.

Auch ein alter Bekannter war wieder zu Gast: Wie schon im vergangenen Jahr staunten die Camper morgens immer über den Ess-Bereich, der komplett frei von Krümeln oder anderen Nahrungsresten war. „Diesmal war es eine ganze Igel-Familie, die für Sauberkeit sorgte. Wir waren wohl so etwas wie ein Drive-In für die Tiere“, sagt Niehusen.

Ihr besonderer Dank gilt den Johannitern, die ein großes Zelt bereit stellten. „Auch einige Eltern standen für An- und Abreise sowie Auf- und Abbau zur Verfügung. Das war toll“, bedankt sich Niehusen. Auch die Gemeinden Hasloh und Bönningstedt haben den Sommerurlaub wieder unterstützt.

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