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Bönningstedt : „Tag der offenen Tür“ bei den Winzeldorfer Jagdpächtern

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Lebendiger Biologie-Unterricht. Buntes Rahmenprogramm mit Info-Mobil, Musik und Tombola.

shz.de von
erstellt am 08.Jun.2015 | 10:00 Uhr

Bönningstedt | Strahlende Sonne, frühlingshafte Temperaturen und ein leichtes Lüftchen: So hatten es sich Kai Fleßner und Thorsten Arlt, die Winzeldorfer Jagdpächter, für ihren „Tag der offenen Tür“ am Sonnabend auf dem Fleßen-Hof gewünscht. Ein vielfältiges Programm erwartete die Besucher. Die Begrüßung übernahm Sven Schwake, der stellvertretende Vorsitzende der Kreisjägerschaft Pinneberg. Waren anfangs vor allem Jäger in die Winzeldorfer Straße gekommen, fanden sich nach und nach immer mehr Neugierige ein, die sich für die Arbeit der Jagdpächter interessierten.

Ein guter Anlaufpunkt war da das Infomobil der Kreisjägerschaft. Eindrucksvoll war die Vorführung von Rainer Bonnhoff mit seinen Jagdhunden. Er demonstrierte mit ihnen Apportierarbeiten am Dummy. Mit dabei hatte er unter anderem Münsterländer, Terrier und Labrador. Besonders gut gefiel den Besuchern das Konzert der Jagdhornbläsergruppe Borstel-Hohenraden.

„Das ist lebendiger Biologie-Unterricht“, so die Meinung von Andreas Heidorn über den Wildtier-Parcours für Jung und Alt. Anhand von Schautafeln wurde dort Kindern und Erwachsenen das Verhalten von Wildtieren nahegebracht.

300 Wildwürste, 200 Koteletts und Thüringer kamen auf den Grill. Die Nachbarn hatten Kuchen gebacken. Und natürlich gab es auch eine Auswahl an Getränken. Wer wollte, konnte sich an der Tombola beteiligen, bei der es allerlei Nützliches zu gewinnen gab.

Besucherin Irmgard Heidorn hat es gefallen. Die 83-Jährige, die in Bönningstedt geboren wurde und immer dort gelebt hat, traf sich mit Bekannten zu einem Plausch. „Es war alles so, wie man es sich wünscht, auch das Wetter.“ Sie wohnt gleich um die Ecke und liebt Wild. Ihr kürzlich verstorbener Mann war einst Jagdpächter in Winzeldorf. Natürlich hatte sie einer der Dammwildwürste probiert. „Die war sehr lecker“, so ihr Urteil.

Fleßner und Arlt zeigten sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung. „Der Nachmittag war sehr gut besucht.“ Es seien vor allem sehr viele Besucher gekommen, die keine Jäger seien. Ihr Dank ging an alle Besucher, an Hundeführer, Jagdhornbläser und an die sechs ehrenamtlichen Helfer. Vielleicht sei die Veranstaltung ja für anderen Jagdpächter im Kreis ein Anreiz, ebenfalls einen „Tag der Offenen Tür“ zu organisieren.

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