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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2017 | 18:39 Uhr

Symphonien von Haydn bis Britten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Streichquartett der Hamburger Symphonie kommt am 13. Juni in die Pinneberger Drostei / Junge Künstler sind vorn mit dabei

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2014 | 15:49 Uhr

Visionen tragen, Hoffnungen erfahrbar machen durch das unmittelbare Erleben: All das vermag Musik zu leisten. Und sie kann sogar eine Windstärke haben zwischen leichter Brise und Orkan. Melodien überwinden aber auch scheinbar unüberwindbare Grenzen. Das versprechen zumindest die Hamburger Symphoniker. Das Streichquartett der Symphoniker tritt am Freitag, 13. Juni, um 19.30 Uhr in der Drostei in Pinneberg auf.

Nach dem Generationswechsel an den vorderen Pulten der Symphoniker haben sich die neuen Stimmführer zum Streichquartett zusammen gefunden. In der Drostei präsentieren die vier jungen Männer ein Programm von Haydn bis Britten.


Frühwerk von Benjamin Britten


Das Streichquartett gilt als die bedeutendste Gattung, sozusagen die hohe Schule der Kammermusik. Joseph Haydn ist einer der ersten Komponisten, die für diese Besetzung komponiert haben, und so ist es nur folgerichtig, dass Adrian Iliescu, Violine, Maxim Kosinov, Violine, Bruno Merse, Viola, Arne Christian Pelz, Violoncello ihr Programm mit Haydn beginnen. Zu hören ist das Streichquartett op. 71 Nr. 2, eines der Quartette, das der Komponist seinem Freimaurerbruder und Musikmäzen, dem ungarischen Grafen Apponyi gewidmet hat.

Die „Three Divertimenti for String Quartett“ von Benjamin Britten stellen ein Frühwerk des Künstlers dar, das der Komponist mit der Zeit immer wieder selbst verändert und bearbeitet hat. Von der ursprünglichen Fassung mit fünf Sätzen (1933) blieben am Ende noch drei übrig, die 1936 in der Londoner Wigmore Hall uraufgeführt wurden.

Dimitri Schostakowitschs Quartett fis-Moll Nr. 7 op. 108 aus dem Jahr 1960 ist seiner ersten Frau Nina Wassiljewa gewidmet, die sechs Jahre zuvor verstorben war. Mit nur 13 Minuten Dauer ist es von erstaunlicher Kürze und Reduziertheit.

Auch das Streichquartett Nr. 2 a-Moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy stellt im Grunde eine Widmung dar. Zwar vermerkt Mendelssohn keine solche, aber durch zahlreiche Zitate, mal mehr mal weniger deutlich zutage tretend, bildet sein op. 13 eine Hommage an den von ihm verehrten und weltberühmten Musiker Ludwig van Beethoven.


Karten kosten zwischen zehn und 17 Euro


Das Programm beinhaltet zusammenfassend das Streichquartett D-Dur Op. 71 Nr. 2 von Joseph Haydn (1732 - 1809). Ergänzt wird dies durch das bekannte „Three Divertimenti for String Quartet“ von Benjamin Britten (1913 - 1976). Dazu kommen das Streichquartett Nr. 7 von Dimitri Schostakowitsch (1906 -1975) sowie das Streichquartett Nr. 2 a-Moll Op. 13 von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 - 1847).

Die Karten für das große Konzert in der Drostei kosten 17 Euro in den Reihen eins bis drei. Die Platzreservierung ist im Preis enthalten. Ab Reihe vier mit freier Platzwahl kosten die Karten 15 Euro pro Person. Die ermäßigten Tickets kosten zehn Euro.

Karten für die Hamburger Symphoniker gibt es in der Drostei unter der Telefonnummer (0 41 01) 2 10 30 oder in der Buchhandlung Bücherwurm, Dingstätte 24, Pinneberg.

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