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„Jazz goes Nashville“ : SummerJazz 2017 - 250 Bands haben angefragt

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Organisatoren sind von der Bewerbungsflut begeistert. Vom 10. bis 13. August Musik pur auf sieben Bühnen.

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2017 | 12:00 Uhr

Pinneberg | Das Pinneberger SummerJazz-Festival gilt als eines der größten deutschen Open-Air-Jazz-Festivals. Vom 10. bis 13. August werden wieder mehr als 20  000 Fans in der City erwartet. Und die Macher geizen bereits jetzt schon nicht mit Superlativen: „Noch niemals zuvor gab es so viele Anmeldungen wie in diesem Jahr. Mehr als 250 Bewerbungen liegen vor. Aus dem Ausland, wie zum Beispiel Japan, Kanada, Thailand, USA, Irland, Schweden, Finnland und Dänemark.“

Der neugewählte Vorsitzende Ralph Kricke als Nachfolger von „Mr. SummerJazz“ Günter Kleinschmidt hat mit seinem Team die Qual der Wahl: Etwa 50 Bands müssen ausgesucht werden, um den perfekten Mix für die sieben Bühnen in der Stadt zu finden. „Wir sind uns aber sicher, in 2017 gemeinsam mit der Stadt Pinneberg eine Veranstaltung mit internationalen und nationalen Top-Acts sowie semi-professionellen und Amateur-Musikern anbieten zu können, die weit über die Stadtgrenzen hinaus für reges Interesse und Freude sorgen wird.“ Außerdem gibt es Preise zur Nachwuchsförderung und einen Musiker-Contest.

Kult aus Dänemark: Die mit dem „Danish Music Award“ preigekrönte Band von Thorbjörn Risager.
Kult aus Dänemark: Die mit dem „Danish Music Award“ preigekrönte Band von Thorbjörn Risager. Foto: SummerJazz

Das Festival steht in diesem Jahr unter dem Motto „Jazz goes Nashville“. Nashville im US-Staat Tennessee ist laut Kricke nicht nur das Zentrum der Country-Musik, die Stadt wird gerne auch „Music City“ genannt. In Downtown Nashville befinden sich zahlreiche bekannte Musik-Clubs und Honky-Tonk-Bars, in denen immer Live-Musik gespielt wird. Ein gutes Stück von diesem besonderen Flair soll auch Pinneberg beim diesjährigen Festival spüren, versprechen die Organisatoren.

Zu den schon jetzt bekannten Blues- und Boogie-Woogie-getränkten Top-Acts gehören am Eröffnungstag „Jan Luley meets Torsten Zwingenberger“, die am Donnerstagabend auf der Hauptbühne erwartet werden. Luley spielte mehr als 1500 Konzerte in 17    Ländern Europas sowie in Afrika und den USA und teilte dabei die Bühne mit zahlreichen Jazz- und Bluesgrößen. Torsten Zwingenberger ist seit Anfang der 1970er Jahre einer der bekanntesten deutschen Allround-Jazzdrummern.

Am Freitagabend wird die Hauptbühne von der mit dem „Danish Music Award“ preisgekrönten Band „Thorbjörn Risager & The Black Tornado“ aus Kopenhagen erobert. Im Gepäck: bodenständiger Rhythm’n Blues, Roots-Blues und emotionsgetränkter Soul. „Jessy Martens“ ist ein Phänomen, ihre Bühnenpräsenz und ihre Stimmgewalt packen die Zuhörer sofort. Festival-Chef Kricke verspricht: „Martens explodiert auf der Bühne wie eine Naturgewalt.“

Eingespieltes Duo: Ryo Hatakeyama und Yuko Yoshida.
Eingespieltes Duo: Ryo Hatakeyama und Yuko Yoshida. Foto: SummerJazz
 

Die Bühne am Lindenplatz gehört am Sonnabendabend Matthias Schlechter und seinen Freunden. Das treue Festival-Urgestein plant einen Act voller musikalischer Überraschungen. Ebenfalls am Sonnabend wird mit Spannung ein Duo aus dem fernen Japan die Pinneberger auf ihre musikalische Reise mitnehmen: das „Ryo Hatakeyama Yuko Yoshida Duo“. Hatakeyama ist Bassist und Komponist und begann seine Musikkarriere als Elektro-Bassist in Koyo in Japan. Yoshida, geboren in Osaka, spielte bereits mit drei Jahren auf der elektronischen Orgel. „Die Pinneberger Jazzfreunde werden begeistert sein“, ist sich SummerJazz-Vizechef Herbert Hoffmann sicher.

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