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Pinneberger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 10:31 Uhr

Studt bringt Bescheid persönlich vorbei

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zuschuss Land fördert Pinnebergs Schwimmbad mit 208 250 Euro

von
erstellt am 18.Feb.2017 | 16:01 Uhr

Der Sport- und Innenminister Stefan Studt (SPD) ist gestern Morgen persönlich nach Pinneberg gekommen. Im Gepäck hatte er einen Förderbescheid in Höhe von 208  250 Euro für die Sanierung und Modernisierung der Pinneberger Bäder, den er Klaus Seyfert (CDU) im Rathaus überreichte. Pinnebergs erster Stadtrat vertritt derzeit die erkrankte Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) und freute sich über den Zuschuss.

Um das Schwimmenlernen im Land zwischen den Meeren verlässlich und nachhaltig zu fördern, wurde das Programm zur Sanierung kommunaler Schwimmsportstätten für das laufende Haushaltsjahr von zwei auf 2,75 Millionen Euro aufgestockt (unsere Zeitung berichtete). Die bereitgestellten Mittel werden für die Sanierung von 23 Hallen- und Freibädern wie in Pinneberg eingesetzt. Mit dem Geld sollen veraltete Anlagentechniken modernisiert, Betriebskosten und der Energiebedarf gesenkt und Schwimmsportstätten behindertengerecht gestaltet werden. „Viele Schwimmsportstätten im Land sind sanierungsbedürftig. Es geht hier nicht darum, Wellnessoasen zu finanzieren“, sagte Studt. Er betonte die Bedeutung von vernünftigen Schwimmsportstätten für den Schulsport.

„Ich freue mich, dass Sie persönlich vorbeigekommen sind. Bäder sind nicht immer einfach zu bewirtschaften“, sagte Seyfert. In der Tat: Mit bis zu 1,2 Millionen Euro wird das Pinneberger Schwimmbad jedes Jahr bezuschusst.

„Was die Technik angeht, haben wir einen großen Sanierungsstau. Das Bad stammt aus den 1970er-Jahren“, sagte Stadtwerkeleiter Sven Hanson. Mit dem Zuschuss soll die Filteranlage im Bad saniert werden. Drei von fünf Stahlbehältern werden erneuert. Die Planungen laufen bereits. Zu den Schließzeiten im Oktober/November sollen die Arbeiten vorgenommen werden, so Hanson. 50 Prozent der Kosten nehmen die Stadtwerke für die Erneuerung selbst in die Hand – so die Vereinbarung mit dem Land.

Das Schwimmbad in Pinneberg ist ein Publikumsmagnet. Bis zu 180  000 Gäste kommen jährlich. Schulen und Kitas nutzen das Bad, und Schwimmkurse werden dort angeboten, berichtete Birgit Vollmer, Leiterin der Pinneberger Bäder.

Insgesamt sind für das laufende Haushaltsjahr 32 Anträge eingegangen, von denen 23 positiv beschieden wurden. Außer Pinneberg kann sich auch Uetersen freuen: 250  000 Euro gibt es für die Instandsetzung des großen Beckens der Jürgen-Frenzel-Halle. Auch dorthin reiste Innenminister Stefan Studt gestern, um den Förderbescheid Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) persönlich zu übergeben.

„Es wäre nicht schlecht, wenn Sie in zwei Jahren wieder mit einem Förderbescheid vorbeikommen würden“, sagte Seyfert. Möglicherweise könnte das geschehen, dann vielleicht für eine von Pinnebergs maroden Sporthallen: Studt kündigte ein Zehn-Jahres-Programm mit Landesmitteln für Sportstätten an. „Bundesweit gibt es einen Sanierungsstau von elf Millionen Euro. Mit 50 Prozent müsste sich aber jede Kommune, die Fördergeld erhält, beteiligen.

„Wir sind verpflichtet als Kommune, Schulen und Vereinen vernünftige Sportstätten zur Verfügung zu stellen“, sagte Seyfert.



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