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Pinneberger Tageblatt

16. Dezember 2017 | 20:17 Uhr

„Stillstand gibt es nicht“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neujahrsempfang der Stadt Uetersen: Bürgermeisterin Andrea Hansen beschwört Zusammenarbeit mit der Region

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Sie ist erklärte Gegnerin der Fusion von Uetersen und Tornesch, anders als ihr Amtskollege Roland Krügel (CDU) aus der Nachbarstadt. Nach dem Bürgerentscheid gegen den Zusammenschluss rührt Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) jetzt weiter kräftig die Werbetrommel für eine Kooperation mit den Kommunen aus der Region – Tornesch eingeschlossen.

So auch beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Uetersen gestern Vormittag. „Ich wünsche mir, dass nach den langen und aufregenden Diskussionen das gute Miteinander beider Städte Bestand hat“, sagte Hansen vor etwa 300 Gästen in der Schulmensa „KantUene“. Und: „Streit war gestern, Teamgeist ist heute. Die Zauberworte lauten Kompromiss und Fairplay.“

In 2014 werde sich Uetersen als Zentrum der Region stärken, die Kooperation mit den Nachbarn werde wachsen, prophezeite die Bürgermeisterin: „Uetersen ist auch für die Dörfer da.“ Das Angebot des Amts Moorrege, die Verwaltung von Uetersen mit zu übernehmen, konterte sie, an den anwesenden Moorreger Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU) gerichtet, mit einer Gegenofferte: „Unser Rathaus ist ein echtes Kompetenzzentrum. Denken wir doch einmal über ein Amt Uetersen nach.“

In Sachen Stadtentwicklung kündigte Hansen an, sich für eine Aufstockung der Stundenzahl der Wirtschaftsförderin einzusetzen. Eine Viertelstelle reiche dafür nicht aus. Die „Zukunftswerkstatt Uetersen 2020 plus“ werde wieder geöffnet, geplant sei unter anderem, weitere Firmen in die Region zu holen. „Stillstand gibt es nicht“, so die Verwaltungschefin.

Zuvor hatte auch Bürgervorsteher Adolf Bergmann (CDU) die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden zum „Handlungsziel“ erklärt: „Wir wollen kooperieren, wo immer es möglich und sinnvoll ist.“ Und an Krügel gerichtet: „Da geht doch noch was.“ Der Vorsitzende der Ratsversammlung zollte zudem den ehrenamtlich Tätigen großes Lob : „Sie sind unverzichtbar für den Zusammenhalt und den sozialen Frieden in unserer Stadt.“ Das Ehrenamt müsse jedoch auch von der „großen Politik“ mehr Anerkennung erfahren. Bergmann forderte zudem: „Wir brauchen ein Bündnis lokaler Akteure, eine enge Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen.“

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