Pinneberg : Sternen-Gewitter über dem See

Feierten das neue Jahr: Barbara von Rüsten (links) und Silvia Terhorn mit Rainer Herrmann (Zweiter v. l.) und Michael Kiehne.
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Feierten das neue Jahr: Barbara von Rüsten (links) und Silvia Terhorn mit Rainer Herrmann (Zweiter v. l.) und Michael Kiehne.

Hunderte strömen zum traditionellen Neujahrsfeuerwerk nach 20 Uhr. Spektakel an der Wasserski-Arena stadtweit zu hören.

shz.de von
03. Januar 2015, 16:00 Uhr

Pinneberg | Glühwein, Suppe und Würstchen standen schon bereit, als die ersten Besucher in der Wasserski-Arena eintrafen. Das war sogar vor dem offiziellen Einlassbeginn um 17 Uhr – das Tageslicht hatte sich noch gar nicht richtig verabschiedet. Das Seeufer füllte sich dann ziemlich rasch. Immer dichter drängten sich die Menschen zusammen und warteten auf das große Feuerwerk.

Das wiederum ließ lange auf sich warten. Eine ganze Weile nach 20 Uhr war es endlich soweit. Die ersten Böller knallten. Großartige Farbenpracht entfaltete sich am Himmel. Es wurde schnell zu einem faszinierenden Spektakel, das zum guten Schluss des Neujahrstages für schmerzende Füße, kalte Hände und fröstelnde Glieder gründlich entschädigte.

Nicht nur Pinneberger genossen das blitzende und krachende Schauspiel. Richard und Sakuntala Sullivan waren aus Los Angeles in die Kreisstadt gereist und verbrachten hier die Feiertage mit Verwandten. Die meisten hatten freilich kürzere Anfahrtswege. Sie alle begrüßten das neue Jahr voller Hoffnung, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen mögen.

Ganz konkrete Anliegen an das Jahr hatten Chris (12), Maik (11), Dean (9) und Neal (13). Die vier passionierten Wakeboarder wünschten sich einen langen, heißen Sommer, um möglichst viel aufregende Freizeit in der Wasserskiarena zu erleben.

Das DLRG-Team, das für eventuelle Notfälle rund um den See im Einsatz war, wollte dem nicht einen Wunsch nach einer kühlen, verregneten Badesaison entgegenstellen. Aber die Schwimmer sollten sich doch bitte von verbotenen Gewässern fernhalten, war ihre Hoffnung nach dem Wasserleichenrekord des vergangenen Jahres.

Leucht- und Fun-Artikelhändler Frank Jacobsen, an dessen bunt glitzerndem Verkaufsstand das Geschäft an diesem Abend florierte, freute sich zwar über die guten Umsätze, wichtiger als Materielles aber seien Gesundheit und Zufriedenheit im Leben, hob er hervor. Ebendas wünschte er sich und allen Mitfeiernden.

Dieter Leyk möchte 2015 endlich die Frau fürs Leben finden. Freizeitfotograf Peter Hansen, dem mit seinem Kalender für 2015 bereits ein wirtschaftlich ermutigender Erfolg beschieden war, hat den Ehrgeiz, mit seinem Hobby auch weiterhin ein gutes Taschengeld zu verdienen. Die Schulkinder Marvin (13) und seine Schwester Mayra (15) wollen sich vom neuen Jahr ohne spezielle Wünsche „einfach überraschen lassen“. Der Start an der Wasserski-Arena war jedenfalls für alle ein guter Anfang.

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