Pinneberg : Steinberg: „Mittagessen geht weiter“

Rathauschefin sucht Gespräch mit Eltern / Haushalt 2015

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31. Januar 2015, 16:00 Uhr

Pinneberg | Müssen die Schüler der Johannes-Brahms-Schule (JBS) doch nicht auf ihr Mittagessen verzichten? Bürgermeisterin Urte Steinberg bezieht nun Stellung zur Mittagsversorgung an der JBS: „Wir werden die Mittagsverpflegung an der JBS auch ab der kommenden Woche sicherstellen“, verspricht sie. „Ich habe dem Eltern-Verein dazu ein kurzfristiges Gesprächsangebot unterbreitet und hoffe sehr, dass wir noch eine einvernehmliche Lösung im Sinne der Schüler finden werden“, so Steinberg weiter. Die Eltern leisteten eine hervorragende Arbeit unter nicht einfachen Rahmenbedingungen. Sie hoffe, dass die Arbeit fortgesetzt wird.

Damit reagiert die Bürgermeisterin auf die Mitteilung des Eltern-Vereins, seine Arbeit mit dem ersten Schulhalbjahr zu beenden. Grund: schlechte bis keine Kommunikation seitens der Stadt und gebrochene Zusagen. Das wollten die Eltern um den Vorsitzenden Christoph Forsthoff nicht weiter hinnehmen.

Nicht nur vom Eltern-Verein wurde die Chefin der Stadtverwaltung für mangelnde Kommunikation kritisiert, auch von Pinnebergs Politikern. Die hatten bis zum Finanzausschuss vergangene Woche keine Infos von der Stadt erhalten. „Eine einfache Information über den gesetzlich vorgeschriebenen Investitionsstop bei solchen Einnahmeausfällen ohne weitere Erläuterungen hätte vielleicht mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Die belastbaren Zahlen lagen erst kurz vor der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen vor“, rechtfertigt sich Steinberg.

Künftig werde die Stadtverwaltung „dem Wunsch einer intensiveren Kommunikation nachkommen“, so Steinberg. Erste Maßnahme sei gestern ein Informationsschreiben an die Schulleiter und Elternbeiräte gewesen. Darin heißt es: „Fest steht, dass aufgrund der Einnahmeausfälle nicht alle Mittel in das Jahr 2015 übertragen werden können, sondern eine gewisse Kompensation erfolgen muss.“ Des Weiteren hätten Schulsanierungen Priorität und sie rechne damit, dass die Maßnahmen kurzfristig weitergehen.

Um den Haushalt 2015 neu zu beraten und zu beschließen, sei verwaltungsintern ein entsprechendes Vorgehen und eine Zeitplanung beraten worden. Diese wollte die Bürgermeisterin gestern Abend den Fraktionsvorsitzenden und den betroffenen Ausschussvorsitzenden vorstellen.

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