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Jugendbeirat-Initivative in Halstenbek : Startschuss für den Outdoor-Treffpunkt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ab Herbst kann auf der Peinschen Wiese gegrillt und gechillt werden. Kaufleute spenden ersten Ausbau.

von
erstellt am 11.Jul.2017 | 14:00 Uhr

Halstenbek | „Ein Ort zum Abhängen für Jugendliche“ – so salopp, wie der neue Outdoor-Treffpunkt für Halstenbeks Jugend auf der Peinschen Wiese am Krupunder See offiziell bezeichnet wird, so ist es auch gemeint. Gemeinsam grillen, reden, Spaß haben, Freizeit – ein Freilufttreffpunkt stand lange Zeit auf der Wunschliste der Jugendliche. Und wird jetzt Realität. Gespräche im Vorfeld, Planungen und Organisation lag in den Händen von Sebastian Wagner, Richard Ulbricht, Leon Lienau, Carolin von Sobbe und Victor Ulbricht. Allesamt Mitglieder des Jugendbeirats. Gemeinsam mit Bürgermeister Claudius von Rüden (SPD) sowie dem Hauptsponsor, der Wirtschaftskreis Halstenbek um seinen Vorsitzenden Tobias Higle, stellte das Team das Konzept vor.

Im Detail geht es um zwei Grillplätze mit entsprechendem Zubehör. Leon Lienau weiß es ganz genau: „Dazu gehören auch Sitzmöglichkeiten und Schilder, die auf die Nutzung bis 22 Uhr hinweisen.“ Die Fläche – ein Teilstück der Hundewiese – soll laut Halstenbeks Umweltbeauftragten Rodeon Wohlleben eingezäunt werden. Die Wiese wird von Mitarbeitern des Bauhofs gemäht. Zudem sorgt das Team der Gemeindewerke auch für die Entleerung der Müllkörbe. Dass die Jugendlichen selbst angehalten sind, für Ordnung zu sorgen, ist laut Verwaltungschef von Rüden eine Selbstverständlichkeit. Es müsse nicht um den heißen Brei geredet werden: Dass auch mal über die Strenge geschlagen werde, sei nicht auszuschließen. Umso mehr sollten die Jugendlichen die Chance nutzen, zu beweisen, dass Spaß auch mit Disziplin auf dem 25 mal zehn Meter großen Areal einhergehen müsse.

Gefordert sind die Party-Willigen in spe allemal. In direkter Nachbarschaft wird laut Verwaltung geduldet, dass Hundebesitzer ihre Vierbeiner auf der 8000 Quadratmeter großen Fläche auch mal ohne Leine laufen lassen können. Der Zeitplan dafür, wann der Grill angeworfen wird, steht. Nach den Sommerferien soll der Aufbau des ersten Grills, von Sitzmöglichkeiten sowie die Teil-Pflasterung der Fläche erfolgen. So könnte es bereits im Herbst losgehen, prognostiziert Wohlleben. Ein zweiter Grill muss laut von Rüden im Haushalt 2018 verankert werden. „Eine Gemeinde kann nicht spenden“, sagte der Bürgermeister mit einem Lächeln.

Die Idee für den Outdoor-Spielplatz liegt zwei Jahre zurück. „Ausgehend von einem Antrag der Schüler des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums anlässlich des ersten Planspiels Kommunalpolitik hat der Jugendbeirat der Gemeinde Halstenbek sich dafür eingesetzt, ein Gelände für Freizeitaktivitäten gestalten zu dürfen“, heißt es aus dem Rathaus. Im Ausschuss für Landschaft und Umwelt wurde der Antrag einstimmig angenommen.

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