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Keine Durchfahrt in Pinneberg : Stadtwerke reparieren Schmutzwasserschacht am Damm

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Wegen eines Rohrbruchs ist der Damm in Pinneberg derzeit gesperrt. Zwischen dem Hindenburgdamm und An der Berufsschule geht bis Ende nächster Woche nichts mehr.

Pinneberg | Die Dauerbaustelle am Damm in Höhe des Edeka-Marktes in Pinneberg ist Geschichte. Nun ist der Damm an anderer Stelle in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt. Diesmal wird zwischen den Straßen Hindenburgdamm und An der Berufsschule gearbeitet. Die Anlieger können ihre Zufahrten allerdings wie gewohnt erreichen. Busse kommen nach Angaben der Abwasserbetriebe Pinneberg ebenfalls durch. Allerdings ist der Damm an dieser Stelle für alle anderen Verkehrsteilnehmer nicht passierbar. Grund sind Arbeiten am Schmutzwasserkanal.

„Die Maßnahmen wurden kurzfristig notwendig“, sagt Marc Trampe, Sprecher der Stadt Pinneberg. Der Abwasserbetrieb Pinneberg führt seit dieser Woche aufwendige Reparaturen durch. Die Sperrung dauere laut Patrick Kühn, Planungsleiter bei den Stadtwerken und dem Abwasserbetrieb, voraussichtlich bis Ende nächster Woche.

Der Busverkehr und die Durchfahrt von Rettungswagen seien laut Kühn in Abstimmung mit der Verkehrsbehörde in beiden Richtungen gewährleistet. Die Umleitungen erfolgten über die Nebenstraßen. Die Arbeiten am Damm seien notwendig geworden, weil ein Rohr etwa zwei bis drei Meter unterhalb der Fahrbahn beschädigt war. „Wir haben einen Schaden an der Schmutzwasserleitung festgestellt“, erklärt Kühn. „Das Rohr im Schacht ist gebrochen.“

Der Damm ist derzeit gesperrt. (Foto: Plock)
Der Damm ist derzeit gesperrt. (Foto: Plock)
 

Bei einer Überprüfung der Rohre per Kamera fiel der schlechte Zustand des Rohres auf, so dass die Stadtwerke schnell handeln mussten, so Kühn. Regelmäßig wird das Kanalnetz abschnittsweise überprüft. Eine Reparatur mithilfe eines zusätzlichen Rohres, das durch das alte geführt wird, sei nicht möglich gewesen. „Das Rohr war zu stark beschädigt.“

Busse und Anwohner dürfen durch die Baustelle durch. Autofahrer müssen einen Umweg in Kauf nehmen. (Foto: Plock)
Busse und Anwohner dürfen durch die Baustelle durch. Autofahrer müssen einen Umweg in Kauf nehmen. (Foto: Plock)
 

Die Stadtwerke seien gezwungen gewesen, die Bauarbeiten schnell durchzuführen. An der Stelle könnte sonst Erde in die Schmutzwasserrohre gelangen. Kühn: „Die Straße könnte im schlimmsten Fall absacken. Damit es nicht dazu kommt, mussten wir reagieren.“

Viele Verkehrsteilnehmer nutzten trotz der Sperrung weiterhin die Straße, sagt einer der Bauarbeiter. Das bestätigt auch Kühn. Er appelliert an die Autofahrer, die Umleitung zu nutzen. Wer trotzdem durchfahre, begehe eine Ordnungswidrigkeit und gefährde die Sicherheit der Bauarbeiter, die ohnehin durch den Busverkehr gestört werden. Die Umleitung vorbei an der Hauptverkehrsader der Kreisstadt führt über den Hindenburgdamm. Auf der A23 gibt es Warnhinweise, dass die Ortsdurchfahrt derzeit nicht möglich ist.

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erstellt am 22.Okt.2015 | 10:00 Uhr

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