Pinneberg : Stadt will Thesdorfer Weg ausbauen

Der Thesdorfer Weg muss ausgebaut werden, um mit dem steigenden Verkehrsaufkommen fertig zu werden.
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Der Thesdorfer Weg muss ausgebaut werden, um mit dem steigenden Verkehrsaufkommen fertig zu werden.

Bauprojekt für 1,38 Millionen Euro: Zwei Kreuzungen sollen Linksabbiegerspuren erhalten. Die Arbeiten beginnen 2015.

shz.de von
15. November 2013, 12:00 Uhr

Noch ist nicht klar, wie das Eggerstedt-Gelände in Zukunft an den Verkehr in Pinneberg angebunden wird. Geht es nach der Verwaltung, steht jedoch eines bereits fest: Der Thesdorfer Weg muss ausgebaut werden, um mit dem steigenden Verkehrsaufkommen fertig zu werden.

Der Stadtentwicklungsausschuss entscheidet daher am kommenden Dienstag, 19. November, über die Neugestaltung von zwei wichtigen Knotenpunkten an der Hauptverkehrsstraße im Pinneberger Süden. An den Kreuzungen Thesdorfer Weg/Richard-Köhn-Straße/An der Raa und Thesdorfer Weg/Manfred-von-Richthofen-Straße/Datumer Chaussee sollen Linksabbiegerspuren eingerichtet werden. Dies betrifft sowohl Verkehrsteilnehmer, die auf den Thesdorfer Weg auffahren, als auch Fahrer, welche die Straße verlassen. „Diese Planungen sind völlig unabhängig davon, wie wir das Kasernengelände anbinden werden“, sagt Bauamtschef Klaus Stieghorst. Kosten für die Maßnahme: 145 000 Euro für die Planung, 1,38 Millionen Euro für die tatsächlichen Baumaßnahmen. 2015 würden die Arbeiten an den beiden Verkehrsknotenpunkten beginnen.

Nach einem Gutachten des Ingenieursbüro SHP ist der Ausbau der Verkehrsknoten dringend notwendig. „Diese Maßnahmen wären sogar wichtig, wenn wir die Kaserne überhaupt nicht bebauen würden“, betont Stieghorst. Bereits jetzt seien die beiden Kreuzungen zu bestimmten Tageszeiten überlastet. Durch die Einführung von separaten Linksabbiegerspuren könne der Verkehrsfluss verbessert werden, so die Gutachter. „Mit diesem Ausbau sind wir auch für eine Zukunft mit erschlossenem Kasernengelände gerüstet“, sagt der Bauamtschef. Während einer Grünphase könnten dann doppelt so viele Fahrzeuge die Kreuzungen überqueren.

Das Ingenieursbüro SHP hatte sein Gutachten am Mittwoch, 28. August, vorgestellt. Die Bebauung des Kasernengebiets könnte demnach bis zu 2900 zusätzliche Fahrzeuge pro Tag bedeuten. Eine eindeutige Empfehlung, aus welcher Richtung das Eggerstedt-Gelände angeschlossen werden soll, hatte das Büro nicht erteilt.

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