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Pinneberger Tageblatt

23. November 2017 | 12:31 Uhr

Stadt will sich Hilfe von der WEP holen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

entwicklung Vermarktungskonzept für Gewerbegebiet Müßentwiete liegt vor

von
erstellt am 09.Nov.2017 | 16:14 Uhr

Das Gewerbegebiet Müßentwiete in Pinneberg ist durch den fortschreitenden Bau der Westumgehung, die 2018 fertig sein soll, zunehmend im Fokus von Firmen, die sich für den Erwerb von unbebauten Gewerbegrundstücken interessieren. So lautet die Analyse der Pinneberger Verwaltung.

Schon bis 2019 soll das Areal mit einer Netto-Gewerbelandfläche von 76 000 Quadratmetern deshalb komplett erschlossen werden. Die Ausschreibung ist noch nicht erfolgt, dafür liegt jetzt das Vermarktungskonzept vor, über das der Ausschuss für Stadtentwicklung am Dienstag, 14.  November, beraten wird. Beginn ist um 18.30 Uhr im Rockville-Zimmer des Rathauses an der Bismarckstraße. Bei der Vermarktung wollen sich die Verantwortlichen die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg (WEP) mit ins Boot holen.

„Die WEP soll in die Vermarktung eingebunden werden und aktiv Beiträge bei der Unternehmensansprache und -gewinnung leisten. Vorgespräche mit der Geschäftsführung haben darüber einen positiven Konsens ergeben“, sagte Wirtschaftsförderer Stefan Krappa (Foto) gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Er stellte aber auch klar: „Ein Maklervertrag scheidet jedoch aus steuerlichen und rechtlichen Gründen aus, da die WEP als öffentliches Unternehmen nicht dort tätig sein soll, wo der Immobilien-Markt funktioniert.“ Das Konzept umfasst auch die Kriterien für potenzielle Bewerber: Diese sehen eine hohe Gewerbesteuererwartung, die Zukunftsfähigkeit der jeweiligen Branchen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und eine mittelfristige Betriebsaufnahme nach Grundstückserwerb vor. Die Vermarktung und der Verkauf der Flächen soll innerhalb von fünf Jahren, der Bau innerhalb von sieben Jahren erfolgen.

„Mit der Müßentwiete können wir städtische Flächen anbieten und direkt Einfluss nehmen, wer dort ansiedelt“, sagte Krappa. Im Zeitraum von 2010 bis September 2017 habe es insgesamt 79 Kontakte der Wirtschaftsförderung gegeben, bei denen die Müßentwiete unverbindlich besprochen wurde.






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