zur Navigation springen

Pinneberg und sein Umland : Stadt will Kooperation ausbauen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg will Bemühungen um gemeinsame Entwicklung mit dem Umland intensivieren.

Pinneberg | Ist die Stadt-Umland-Kooperation (SUK) Pinneberg nur dafür da, Vorgaben des Landes zu erfüllen? Oder kann sie helfen, gemeinsam etwas für die Stadtregion Pinneberg zu bewegen? Wenn es nach Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg geht, ist Letzteres der Fall. „Ich halte es für sinnvoll, die interkommunale Zusammenarbeit zu stärken“, sagte Pinnebergs Bürgermeisterin vor dem heutigen SUK-Treffen in Pinneberg. Mit dabei sind Vertreter der Städte Pinneberg und Schenefeld sowie der Gemeinden Appen, Halstenbek, Rellingen, Prisdorf, Kummerfeld, Tangstedt und Borstel-Hohenraden.

In der Stadtregion Pinneberg wird bereits seit zehn Jahren im Rahmen der Stadt-Umland-Kooperation über eine abgestimmte Entwicklung der Region diskutiert – mal mehr, allerdings häufig auch eher weniger intensiv. Sitzungen finden laut Steinberg vor allem dann statt, wenn eine Kommune von den Nachbarn grünes Licht für eines ihrer Projekte bekommen will. Damit die Landesplanung ihr Einverständnis erklärt, ist die Zustimmung der Nachbarn erforderlich.

Die Diskussionen erfolgen während der SUK-Treffen. So steht heute beispielsweise die Aldi-Erweiterung in Rellingen auf der Tagesordnung. Die Zusammenkünfte sind also mehr Pflichtprogramm als Kooperation.

Das will Pinnebergs Bürgermeisterin künftig ändern. „Ich könnte mir vorstellen, dass wir in regelmäßigen Abständen zusammenkommen“, erklärte die Verwaltungschefin. Sie will die Kooperation der Kommunen unabhängig vom aktuellen Tagesgeschehen vorantreiben, um gemeinsam die Entwicklung der Stadtregion Pinneberg voranzutreiben.

Ein Beispiel für zukünftige Kooperationen könnte die in Borstel-Hohenraden geplante Entwicklung eines Gewerbegebietes an der Quickborner Straße werden. Steinberg und Borstel-Hohenradens Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU) hatten wie berichtet eine Verlegung der Autobahnabfahrt Pinneberg-Nord vorgeschlagen. Die Pläne sind zwar vom Tisch, aber da die Erschließung des Gewerbegebietes auch mit der der Verkehrsanbindung des Pinneberger Industriegebietes Nord zusammenhängt, werden weitere Gespräche gemeinsam geführt.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 19.Mai.2014 | 16:32 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen