Jetzt haben die Bürger das Wort : Stadt startet Umfrage zum Pinneberger Wochenmarkt

Auch der Gemüsehändler Klaus Hauschildt will es wissen: Wie zufrieden sind die Pinneberger Bürger mit  den  drei Wochenmärkten?
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Auch der Gemüsehändler Klaus Hauschildt will es wissen: Wie zufrieden sind die Pinneberger Bürger mit  den  drei Wochenmärkten?

Die Aktion läuft noch bis zum 31. Mai. Teilnehmende können insgesamt fünf Pinneberg-Gutscheine zu gewinnen.

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28. März 2018, 14:45 Uhr

Pinneberg | „Wie häufig besuchen Sie den Pinneberger Wochenmarkt? Wie kommen Sie dorthin? Warum besuchen Sie den Pinneberger Wochenmarkt? Das sind drei von zehn Fragen einer Umfrage, die am Dienstag gestartet ist. 5000 Flyer sollen verteilt werden, um auf die Umfrage aufmerksam zu machen. Marktbeschicker, Citymanagement, Wirtschaftsgemeinschaft und Stadtverwaltung wollen herausfinden, ob das Angebot zufriedenstellend ist oder ob es noch verbessert werden muss.

„Die Kunden haben die Möglichkeit, die Wochenmärkte mitzugestalten“, sagt Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos). Sie hatte eine Arbeitsgruppe einberufen, die den Fragebogen konzipiert hat. Anregungen, Lob und Kritik – alles ist erwünscht. Aber mit der Aktion sollen auch neue Kunden für die Wochenmärkte gewonnen werden. „Wir wollen auch die erreichen, die die Wochenmärkte nicht besuchen“, so Michael Patt von der Wirtschaftsgemeinschaft. Auch die Beschicker sollen über das Meinungsbild informiert werden, so Citymanager Dirk Matthiessen. 

 

Derzeit bauen die Marktbeschicker dreimal in der Woche ihre Stände auf: dienstags von 8 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 14  Uhr in der Innenstadt. Der Samstag-Markt findet von 7 bis 12 Uhr derzeit noch an der Elmshorner Straße statt, soll aber bis spätestens Ende des Jahres in die Innenstadt umziehen. „Es ist ein zentrales Element für die Innenstadt“, sagt Bauamtschef Klaus Stieghorst.

Anlass dieser Erhebung ist somit auch die geplante Verlegung des Samstag-Marktes, die aus Sicht der Bürgermeisterin neue Chancen für die Innenstadt bietet, um das Angebot dort zu optimieren. „Sie sind wichtige Frequenzbringer“, weiß Steinberg. Allerdings stellt die Verwaltungschefin auch klar: Unabhängig davon, wie das Umfrageergebnis ausfällt – die Verlegung des Sonnabend-Wochenmarktes ist beschlossene Sache. Die Politik hat längst grünes Licht für das Projekt gegeben.

Noch freie Marktstände

Maren Varnhorn von der Pinneberger Verwaltung geht davon aus, dass die meisten Beschicker des Samstag-Marktes auch mit in die Innenstadt umziehen werden. „Von 30 Händlern haben drei befristete Verträge“, teilt sie mit. „Alle können in der Innenstadt untergebracht werden“, sagt Marktmeister Udo Heidorn. Darüber hinaus sind sogar noch Marktstände frei.

Marktbeschicker Klaus Hauschildt steht der Umfrage positiv gegenüber. „Dass es auch ein Gewinnspiel gibt, ist ein guter Anreiz“, sagt er. „Wir hoffen auf eine große Beteiligung“, so Steinberg,. Sie bedankt sich ausdrücklich bei der Arbeitsgruppe für ihr Engagement.

Die Umfrage läuft noch bis zum 31.  Mai. Die Fragen können anonym oder mit Namen beantwortet werden. Letztere nehmen an einer Verlosung teil und können einen von fünf Pinneberg-Gutscheinen zu je 20 Euro gewinnen. Die Fragebögen gibt es im Rathaus, im Modehaus Glindmeyer, im Modehaus Kunstmann, im Bücherwurm und auf den Wochenmärkten. Diese können dort nach der Beantwortung wieder abgegeben werden. Der Fragebogen steht auch im Internet zur Verfügung. Die Auswertung ist für Juni geplant.

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