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Pinneberger Tageblatt

17. August 2017 | 23:38 Uhr

Stadt setzt einen Generalplaner ein

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SChulbausanierung Projektlenker verspricht Einsparungen bei JCS

Der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen hat am Donnerstagabend der Entwurfsplanung für den Neubau an der Johann-Comenius-Schule mehrheitlich beschlossen. Der Neubau allein soll 6,9 Millionen Euro kosten, das Gesamtprojekt mit den Außenanlagen etwa 11,  3    Millionen Euro.

Fast 1,4 Millionen Euro werden im Haushalt 2018 und den Folgejahren als Puffer eingeplant. Für eine 50    Quadratmeter große Lagerfläche auf dem Dach des Gebäudes wurden weitere 64000 Euro eingeplant – davon etwa 10000 Euro als Puffer. Uneinigkeit herrschte bei der Freiflächenplanung. Die reinen Baukosten wurden mit mehr als zwei Millionen Euro angegeben. Dazu kämen laut Entwurfsplanung 400  000 Euro Planungskosten sowie ein Puffer von 48  7000 Euro. „Wie ist dort eigentlich ausgeschrieben worden? Gab es eine Obergrenze?“, hinterfragte die SPD-Fraktionsvorsitzende Angela Traboldt die Zahlen.

„Es ist keine Kostenobergrenze in den Verträgen vereinbart worden“, räumte Heiner Koch, Leiter des Fachbereichs Schulen, Kindergärten, Jugend ein. Diese habe es in einem frühen Vertragsentwurf gegeben, sei aber nicht übernommen worden. Der Projektlenker habe vorgeschlagen, einen Teil der Planungskosten zu übernehmen und einen Generalplaner einzusetzen. „Wir werden für die Ratsversammlung einen Vorschlag erarbeiten, den sie erneut beraten können“, versicherte Koch.

„Die Planung des Außenbereichs ist ein Highlight“, sagte Traboldt mit Blick auf die aktuellen Planungen und scherzte: „Wenn alle Schulen in Pinneberg so aussehen würden, hätten wir keine Diskussionen und unglaublich gute Presse. Da würde das Fernsehen jede Woche kommen, um uns als Musterstadt zu zeigen.“

Doch fehle das Geld, um utopische Planungen umzusetzen. „Wenn wir das Geld hätten, würde ich es sofort machen, aber das haben wir nicht“, sagte Traboldt.

Zwar sei der Schulvertretung bereits die Planung vorgelegt werden, aber laut Pinneberger Stadtverwaltung sei der Schulleitung und den Eltern bewusst, dass sich die Planung noch deutlich ändern könne. Ein Mitglied des Elternbeirat kommentierte es mit „Wir sind in Pinneberg und nicht in Travemünde. Den Verantwortlichen ist klar, dass nicht alles möglich sein wird.“

Eine Nutzung der neuen Räumlichkeiten soll zum Schuljahresbeginn 2020/2021 möglich sein. Die erste Schätzung ging von einer Fertigstellung im Herbst beziehungsweise Ende 2020 aus. Ursprünglich sollte der Neubau an der JCS sogar schon 2018 fertig sein.


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