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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 12:32 Uhr

Pinneberg : Stadt sagt Ja zur Parkstadt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Eggerstedt-Kaserne: Landesentwicklungsgesellschaft zahlt 1,4 Millionen Euro für sieben Hektar, 250 Wohneinheiten sind dort geplant.

Pinneberg trennt sich von einem großen Teil seiner Eggerstedt-Kaserne. Am Donnerstagabend gab die Ratsversammlung der Kreisstadt in vertraulicher Sitzung grünes Licht für den Verkauf eines 70 000 Quadratmeter großen Areals. Käufer ist die in Kiel ansässige Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), die bis zu 250 Wohneinheiten hochziehen wird. Es entstehen Einzel- und Doppelhäuser sowie Stadtvillen.

Nach Informationen unserer Zeitung zahlt die LEG für das Gelände 1,4 Millionen Euro in bar. Laut Bauamtschef Klaus Stieghorst übernimmt die LEG zudem die innere Erschließung der Flächen. Auch Altlastenbeseitigung, Abbrucharbeiten, Baureifmachung der Flächen und Herstellung der öffentlichen Grünflächen würden vom Kieler Wohnungsbauunternehmen geschultert. „Die LEG hat erklärt, dass sie bestrebt ist, kurzfristig mit den ersten Arbeiten zu beginnen“, so Stieghorst. „Ich freue mich, dass hier ein neues Pinneberger Stadtquartier entsteht, welches Wohnen und Arbeiten in parkartiger Landschaft ermöglicht und durch seine umfangreichen Grünflächen auch eine Bereicherung für die umliegenden Quartiere darstellt“, so Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg. Ziel sei „hochwertiger Wohnungsbau“.

Im Vorfeld hatten vor allem die Grünen Bedenken angemeldet und eine Folgekostenberechnung angezweifelt. Deren Fraktion verweigerte dem Deal mit der LEG auch während der Ratssitzung die Zustimmung. 2013 hatte sich bereits der Hamburger Bildungsträger Wabe Flächen in Eggerstedt gesichert.

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erstellt am 24.Jan.2014 | 14:11 Uhr

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