Stadt rüstet den Werkhof auf

Haushalt 2018 Fast acht neue Stellen für den Kommunalen Servicebetrieb Pinneberg / Neue Streusalzhalle geplant

23-9374240_23-66045187_1416220327.JPG von
16. Dezember 2017, 16:00 Uhr

Die umstrittene Entlassung der ehemaligen Werkleiterin Silkata Sahin-Adu hat in diesem Jahr den Kommunalen Servicebetrieb Pinneberg (KSP) immer wieder mit Negativzeilen in den Fokus gerückt. Mit dem neuen Werkleiter, Christoph Espelage, soll für den Werkhof im nächsten Jahr ein neuer Abschnitt beginnen. Die Politik hat die Grundlagen dafür geschaffen. In der Übersicht des KSP sind 7,7 Stellen neu ausgewiesen. Um die Sanierung der Schulen voranzubringen, werden auch in diesem Bereich sechs neue Stellen ausgewiesen. Wie berichtet, nimmt die Stadt 2018 wieder Sanierungsarbeiten an diversen Schulen in Angriff. Unter anderem sind die Planungskosten für den Ersatzbau an der Johann-Comenius-Schule in den Etat 2018 gestellt worden.

Außerdem wird bei der Politik der Bedarf für einen Energiemanager gesehen. Erst kürzlich hatte der Landesrechnungshof die Stadt kritisiert. Die hohen Energiekosten von 1,921 Millionen Euro pro Jahr wurden bemängelt (unsere Zeitung berichtete), es gebe kein Energiemanagement für die Stadt Pinneberg, so das Fazit. Weitere Investitionen: In den Vermögenshaushalt wurden Planungskosten für eine neue Streusalzhalle in Höhe von 30 000 Euro eingestellt. Drei neue Fahrzeuge für die Pflege der Grünflächen sollen angeschafft werden. Kosten: 137  000 Euro. Die Bilanz des KSP sieht rosig aus: Der Wirtschaftsplan schließt im Ergebnishaushalt mit Erträgen in Höhe von 20 348 491 Euro und mit Aufwendungen in Höhe von 20 157 203 Euro ab. Das führt zu einem positiven Jahresergebnis von 191 288  Euro. Im Vermögenshaushalt sind Einzahlungen und Auszahlungen in Höhe von jeweils 713 000 Euro vorgesehen.




zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen