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Staatsoper Hamburg eröffnet neue Saison mit Mozarts „Zauberflöte“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 19.Apr.2016 | 11:34 Uhr

Viele frische Impulse haben Hamburgs neuer Generalmusikdirektor Kent Nagano und Opernintendant Georges Delnon versprochen – dieses Versprechen wollen sie auch in ihrer zweiten Spielzeit halten. Eröffnet wird die neue Saison mit Mozarts „Zauberflöte“ in einer Inszenierung von Jette Steckel unter der musikalischen Leitung von Jean-Christophe Spinosi. Um die Premiere für alle zugänglich zu machen, wird sie wieder auf einer Kino-Leinwand am Jungfernstieg übertragen. „In Zeiten von Umbruch, von Wertediskussion und fundamentalen gesellschaftlichen Veränderungen stellt die Staatsoper Hamburg mit Mozarts Meisterwerk die Oper in den Mittelpunkt, die sich exemplarisch mit der Würde des Menschen und der Sinnhaftigkeit des Lebens auseinandersetzt“, sagte Delnon. Neben der Premiere im großen Haus wird es eine Kinderoper und ein Stadt- und Schulprojekt geben.

Der ungarische Komponist und Dirigent Péter Eötvös wird seine Oper „Senza Sangue“ in einer szenischen Uraufführung zusammen mit Béla Bartoks Oper „Herzog Blaubarts Burg“ präsentieren. Kent Nagano wird Alban Bergs Oper „Lulu“ dirigieren, es inszeniert der Schweizer Regisseur Christoph Marthaler.

Die Oper „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss wird der langjährige Regisseur des Hamburger Thalia Theaters, Andreas Kriegenburg, inszenieren. Neben dem Oratorium von Jörg Widmann wird das Staatsorchester unter Leitung von Nagano außerdem Gustav Mahlers Achte Sinfonie in der Elbphilharmonie präsentieren. Erstmals in Hamburg zu erleben ist der spanische Regisseur Calixto Bieito mit Verdis Oper „Otello“, eine Übernahme des Theater Basel.

Beim Hamburg Ballett steht die Saison 2016/2017 im Zeichen der Tradition Russlands als europäischer Kulturnation. Ballettintendant John Neumeier wird seine tänzerische Sicht auf den berühmten Roman „Anna Karenina“ von Leo Tolstoi präsentieren.

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