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Knackpunkt Geld : Square Dancer kämpfen um den Auftritt in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Für 2018 ist die Mega-Veranstaltung in Pinneberg geplant. Der organisierende Verein will 4000 Euro für die Nutzung der Sporthallen beisteuern. Reicht das? Kulturausschuss berät am 27. April.

Pinneberg | Die Mitglieder des Hamburger Vereins Lion Squares Germany haben eine Vision. 2018 soll Pinneberg für ein Wochenende zum Tanz-Mekka für 1500 Gleichgesinnte aus ganz Europa werden. Vom 31. August bis zum 2. September ist ein sogenanntes Fall Round Up geplant. Dieses Event wird jährlich vom europäischen Dachverband der Square Dance Clubs veranstaltet und durch einen ortsansässigen Verein organisiert. Für die Veranstaltung in der Kreisstadt wollen die Mitglieder kämpfen. Und das aus gutem Grund.

Wie berichtet, trifft der Vorstoß des Vereins bislang auf wenig Resonanz in der Politik. Streitpunkt ist wieder mal das liebe Geld. Einer kostenlosen Nutzung der schulischen Räumlichkeiten wurde – trotz Erfüllung der Richtlinien zur Genehmigung eines solchen Antrags – erst einmal nicht zugestimmt und die Entscheidung vertagt. Weil die Lion Squares Pinnebergs Sporthallen für die Ausrichtung benötigen, soll der Verein 8000 Euro Nutzungsentgelt zahlen.

Jetzt kommen die Square Tänzer der Stadt jedoch entgegen: „Wir bieten an, einen Betrag von 4000 Euro für die Nutzung der schulischen Räumlichkeiten zu entrichten“, sagt Sönke Wilts, der die Projektplanung übernommen hat. „Aufgrund der aktuellen Situation, die wir intensiv verfolgen, schlagen wir zudem vor, diesen Betrag aufzuteilen und den beiden Schulvereinen der GuGs Quellental und THS zugute kommen zu lassen.“

Der Projektleiter hat bereits eine erste Planung vorgelegt: Das Veranstaltungszentrum soll auf dem Gelände der GuGs im Quellental eingerichtet werden. In der Jahn-Halle und den THS-Sporthallen wollen die Tänzer aus den Niederlanden, Schweden, der Tschechischen Republik und Russland ihr Können zeigen.

Positives Image für Pinneberg erwartet

Die Veranstaltung sei so geplant, dass der Schulbetrieb in den Wochen davor und danach nicht gestört werde, so der Projektleiter. Er betont, dass der Verein innerhalb der Werbekampagne für die Tanzveranstaltung ein positives Image von der Region und der Stadt Pinneberg vermitteln werde. „Wir werden auf Shopping-Möglichkeiten und Kulturangebote hinweisen“, sagt er. Sein Fazit: Die Veranstaltung sei ein Mehrwert für Pinneberg und die Region.

In der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Jugend am Mittwoch, 27. April, soll erneut über den jetzt ergänzten Antrag abgestimmt werden. Der Verein hofft auf ein positives Ergebnis. Auf Pinneberg als Austragungsort kamen die Tänzer übrigens, weil Annika Saeftel, Vorsitzende des Vereins, in Pinneberg lebt. Auch Wilts wohnte lange Zeit in Pinneberg. „Square Dance lebt von Gemeinschaft und Freundschaft“, sagt der Projektleiter.

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erstellt am 14.Apr.2016 | 13:00 Uhr

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