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Pinneberger Haushalt : Sportplanung kommt ins Stocken

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

In der Diskussion um Pinnebergs Etat 2014 will die Politik einige Finanzmittel mit einem Sperrvermerk belegen. Es gebe wichtigere Aufgaben für die Verwaltung, heißt es.

Pinneberg | Seit Jahren fordern Pinnebergs Vereine einen schlüssigen Sportentwicklungsplan. Ein Ziel ist es, Hallen und Plätze zu erfassen, um deren Vergabe mit Weitsicht zu regeln. Die stärkere Vernetzung von Schul- und Vereinssport ist ein weiterer Ansatz. Während des Sportforums war kürzlich ein erster Schritt gemacht worden. Doch jetzt könnte die Planung ins Stocken geraten. Ein Grund: Teile der Politik sehen aktuell wichtigere Aufgaben für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen, in der es um den städtischen Etat 2014 ging, regte CDU-Fraktionschef Andreas Meyer an, die für den Sportentwicklungsplan vorgesehenen 40.000 Euro zu streichen. Der zuständige Fachbereich um Leiterin Traudchen Perrefort habe derzeit genug Baustellen zu beackern. Meyer nannte beispielhaft die Diskussion um marode Schulen sowie die ungeklärte Situation bei den Obdachlosenunterkünften.

Für SPD-Fraktionschefin Angela Traboldt bleibt die Idee einer umfassenden Planung richtig und wichtig. Sie regte an, die Finanzmittel einzustellen. Das Geld solle allerdings mit einem Sperrvermerk belegt werden, das Thema im zuständigen Fachausschuss erneut erörtert werden. Ein Kompromiss, für den sich schließlich eine Mehrheit fand. Joachim Dreher, Fraktionschef der Grünen, hatte zuvor vergeblich dafür geworben, die 40.000 Euro ohne Vermerk abzunicken.

Auch ein Appell Perreforts hatte nicht gefruchtet. Das Thema Sportplanung sei eng mit dem Komplex Schule zu betrachten, so die Amtsleiterin.
 

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erstellt am 18.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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