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„Pinneberg ist vor allem sportlich“ : Sportlerehrung in Pinneberg

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Stadt zeichnet zum zweiten Mal die Bestleistungen des zweiten Halbjahres 2015 aus.

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2016 | 16:24 Uhr

Pinneberg | Für Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) und Bürgervorsteherin Natalina di Racca-Boenigk (CDU) stand am Freitag die zweite Sportlerehrung des Jahres auf dem Programm. „Einige von Ihnen waren schon bei der ersten dabei, als wir die herausragenden sportlichen Leistungen der Jahre 2014 bis Mitte 2015 geehrt haben“, sagte Steinberg. Freitag wurden im Ratssitzungssaal die Erfolge im zweiten Halbjahr 2015 honoriert. „Im nächsten Frühjahr werden dann, wie in den folgenden Jahren, jeweils die gesamten Ehrungen der im Vorjahr erbrachten Leistungen bedacht“, versprach Steinberg.

„Was motiviert Leistungssportler, ihre Leistung zu bringen?“, fragte di Racca-Boenigk. Die Lösung sollte Wolfram Gambke präsentieren. Der Olympiavierte im Speerwerfen bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles sagte: „Erfolg hat am Anfang nie eine Rolle gespielt.“ Seine Eltern hätten den Spaß an der Bewegung gefördert. Druck habe es nie gegeben. „Wenn Sie Druck verspüren, ist es keine Motivation, sondern nur Druck“, gab er den jungen Sportlern mit auf den Weg. Sein Antrieb: „Der Schlüssel zur Motivation liegt in der Anerkennung.“ Diese wurden bei der Sportlerehrung mit Pokalen und Urkunden von Seiten der Stadt ausgedrückt.

„Pinneberg ist persönlich, ehrlich, anders und vor allem sportlich“, erweiterte di Racca-Boenigk den Slogan der Stadt und beugte Diskussionen vor: „Heute geht es nur um die Erfolge und nicht um das, was vielleicht nicht läuft.“ Das leidige Thema Finanzen griff die Bürgervorsteherin nach der umjubelten Darbietung von Zauberer Elias auf: „Beim letzten Mal hat er uns Geld gezaubert. Das wäre gut für unseren Haushalt, aber damit wäre er ein Leben lang beschäftigt“, scherzte di Racca-Boenigk.

Von den Stadtwerken erhielten Elias Sielfeld (8) und Günter Grelck (73) als jüngster und ältester zu Ehrender ebenso einen Schwimmgutschein wie Kurt Schoula. „Unser ewiger Weltmeister“, nannte di Racca-Boenigk den 63-Jährigen, der 2015 Jahr seinen dritten Welt- und 18. Deutschen Meistertitel im Bankdrücken gewonnen hat. „Wir sind froh, dass Du damit nicht Dein Geld verdienst, sonst würdest Du nicht mehr bei uns im Rathaus arbeiten“, lobte Steinberg.

Die Tennis-Landesmeister des SuS Walenau, die A-Formation der Tanzsportabteilung des VfL Pinneberg, die Hallenfaustballer U14 des VfL Pinneberg wurden ebenso ausgezeichnet wie die Einzelsportler: Nikita Goncharov, Alina Muschalik, Günter und Helma Grelck, Stefan und Valentina Holz, Bastian und Simone Ebeling, Thorsten Strauß, Alma Marit Herrmann (Tanzen), Elias Sielfeld, Florian Ranner, Julia Lampe, Matthias Wendt, Tanja Hachmann-Thießen, Jessica Alsdorf, Lara Duchstein, Sascha Sicars, Bettina Breckwold, Fjolla Krasniqi, Emily Schröder, Zoe-Julia Krause (Schwimmen), Linos Klein (Karate), Freya Frank, Annika Knutzen, Vivien Knutzen, Finnja Krebs (Geräteturnen), Michael Deichsel (Bogensport), Eduard Weber und Kurt Schoula (Bankdrücken).
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