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Die Teilnehmer des Ferienprogramms feuerten sich beim Spiel „Schlagt die Ortsjugendpflege“ an.
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Die Teilnehmer des Ferienprogramms feuerten sich beim Spiel „Schlagt die Ortsjugendpflege“ an.

Ferienprogramm: Rellinger Ortsjugendpflege verzeichnet positive Zwischenbilanz / Mehr als 200 Besucher bei Inliner-Indoor-Night

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15. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Mit Schwung fährt Svenja (11) auf ihrem Roll-Brett über den Boden. Auf ihrem Skateboard ähnlichen Fahrgestell, auch „Hund“ genannt, gelangt sie durchs Zielfeld. Beim Spiel „Schlagt die Ortsjugendpflege“ im Zuge des Ferienprogramms hat am Freitag gezählt, wer am genauesten durch die eingezeichneten Felder flitzt. Doch auch auf Aspekte wie Schnellig- und Geschicklichkeit kam es bei dem an Raabs Show angelehnten Programm an. Es galt beispielsweise zügig, so viele Flaschendeckel wie möglich auf einer Waage zu platzieren.

Mit ihrem fantasievollen abwechslungsreichen Programm starten die Ortsjugendpflege und der RTV heute schon in die dritte Ferienwoche. „Wir haben bei all unseren Angeboten eine Auslastung von über 80 Prozent“, erläuterte der Chef der Ortsjugendpflege Daniel Mietz. Er und sein Team verzeichneten direkt zu Ferienbeginn bei der Inliner Indoor Night einen Besucheransturm. Mehr als 200 Jugendliche im Alter von 17 bis 21 Jahren kamen in der Turnhalle auf ihre Kosten. „Die Gemeinde Rellingen weiß, wie wichtig es ist, eine Turnhalle zur Verfügung zu stellen“, sagte Mietz. Die Beliebtheit der Auftaktveranstaltung habe sich über viele Jahre entwickelt.

Wie die Indoor-Night kam das Hass + Hatje-Herbstfest gut an. Einige Familienväter entwickelten laut Mietz überraschende Fähigkeiten beim Basteln mit Serviettentechnik. „Beliebt sind in jedem Jahr zudem die abwechslungsreichen Ausflüge“, ergänzte der Ortsjugendpfleger. Mithilfe von drei Kleinbussen ging es zur Fun Arena, einem Indoorspielplatz. Einige Eltern brachten ihre Kinder mit eigenen Fahrzeugen, so dass über 30 Kinder am Event teilnahmen.

Spaßig wie sportlich ging es zu beim Kreiscup in der Pinneberger Jahnhalle. Mit seiner Fußballmannschaft belegte Erik Neumann von der Ortsjugendpflege den zweiten Platz, direkt hinter der Komet A-Mannschaft aus Pinneberg.

Warum das Angebot so gut angenommen wird? „Die Qualität stimmt und es ist für jede Altersgruppe etwas dabei“, sagte Mietz. Abgesehen davon sei es für viele Eltern nicht möglich, drei Wochen Ferien mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren. „Mir hat Upcyling und Trommelbau viel Spaß gemacht“, sagte Sofia (9) aus Rellingen. Die Teilnehmer stellten hier auch Dinge her, die ein Bewusstsein für die Natur erzeugen. Eigentlich zum Wegwerfen geeignete Gegenstände werteten die Teilnehmer auf. Dazu zählte ein neu gestalteter Kleiderständer.

Die Schüler kreierten darüber hinaus Handy Halterungen und Instrumente. Was das nicht anmeldepflichtige Programm betrifft, dürfen Teilnehmer noch am gleichen Tag vorbeikommen. Das gilt auch für weitere Angebote mit freien Plätzen.

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