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Pinneberg : Sport-Event mit Volksfest-Charakter

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fünf verschiedene Rennen beim 19. Pinneberger Stadtwerkelauf sorgten für Begeisterung - trotz Wind und Wetter.

Als fröhliches Volksfest feierten Läufer und Zuschauer den traditionsreichen Pinneberger Stadtwerkelauf am ersten Septembersonntag, zum 19. Mal ausgerichtet vom VfL. Rechtzeitig zum ersten Start verzogen sich die letzten dunklen Wolken. Als der Startschuss zum 1000-Meter-Schnupperlauf fiel, schien sogar die Sonne. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung. Überall, vor allem aber rechts und links von der Zielgeraden, drängten sich Eltern, Großeltern sowie viele Freunde und feuerten ihre Favoriten an. Auch wenn etwas Regen die letzten Läufer und ihre Fans in der Mittagszeit doch noch einholte, der guten Stimmung tat das keinen Abbruch.

Ein bisschen Stress gab es höchstens bei den Organisatoren. Immerhin hatten sie über 700 Teilnehmer angemeldet, fast 300 von ihnen zum Drei-Kilometer-Mannschaftslauf, der damit an seine Kapazitätsgrenze stieß. Hier wetteiferten nahezu 100 Dreierteams aus Schulen, Firmen und Vereinen – eine besondere Herausforderung für Klaus Böttcher vom VfL. Er trug in der Drostei hinter einer Batterie von Computern die Verantwortung dafür, die Listen auf aktuellem Stand zu halten, damit am Ende kein Sieger ungeehrt blieb.

Doch alles klappte wie am Schnürchen. Von der T-Shirt-Vergabe an und dann die gesamte Rennstrecke entlang, immerhin zehn Kilometer für den letzten der fünf Läufe, standen ehrenamtliche Helfer bereit, um mögliche Probleme fernzuhalten.

Die Kleinen der AWO-Kita Pfiffikus und Traumland waren natürlich auch wieder dabei. Seit elf Jahren schon lassen sie keinen Stadtwerke-Schnupperlauf aus. Ihre schnellsten Mädchen waren Sophie, Johanna und Jette, alle fünf Jahre alt. Malte, Leon und Florian, ebenfalls alle fünf, standen ihnen nicht nach: Alle sechs schaffen den Kilometer in weniger als sieben Minuten. Charlotte auch Hamburg brauchte acht ½ Minuten, aber sie war auch erst vier. Ein paar Sekunden schneller war Theo, mit drei Jahren vielleicht der jüngste Läufer. Im 3000 Meter-Mannschaftslauf machten Dwengers „Backstubenrocker“ ihrer Favoritenrolle alle Ehre und kamen als Erste durchs Ziel.

Bürgermeisterin Urte Steinberg feuerte den ersten Startschuss ab und beglückwünschte gemeinsam mit Bürgervorsteherin Natalina Boenigk die Schnellsten des Tages. Damit war der Sonntagseinsatz der beiden Frauen aus dem Rathaus noch lange nicht vorbei, denn kaum waren alle Rennen gelaufen, da kamen in der Rathauspassage Pinnebergs angesammelte Fundsachen unter den Hammer. Fahrräder waren wie immer besonders begehrt. Den ganzen Nachmittag über waren die Geschäfte rund um die Dingstätte geöffnet und viele machten von dieser Möglichkeit regen Gebrauch. Der Einzelhandel profitierte an diesem verkaufsoffenen Sonntag sicherlich auch von vielen Sportbegeisterten, die nach dem Ende des Stadtwerkelaufs durch die Innenstadt flanierten.

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erstellt am 02.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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