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Pinneberger Tageblatt

15. Dezember 2017 | 08:04 Uhr

Spitzenergebnis für Ole Schröder

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

42-jähriger Rellinger wird zum Vorsitzenden des CDU-Kreisverbands wiedergewählt / Zwei neue Stellvertreter im Amt

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Seit 2005 steht Ole Schröder an der Spitze des CDU-Kreisverbands Pinneberg. Am Wochenende trat er seine fünfte Amtsperiode an. Und das Ergebnis war überwältigend: Mit 97,6 Prozent votierten die anwesenden Mitglieder im Holmer Lokal „Ladiges Gasthof“ für den 42-jährigen Rellinger. Bei der Wahl seiner vier Stellvertreter erhielt der frühere schleswig-holsteinische Landwirtschaftsminister Christian von Boetticher aus Pinneberg die meisten Stimmen. Neu dabei sind Friederike Driftmann (Elmshorn) und Dagmar Steiner (Hasloh). Wieder gewählt wurden Natalina Boenigk (Pinneberg) sowie Karl Peter Kress als Schatzmeister und dessen Stellvertreter Andreas Torn, beide aus Quickborn.


Verabschiedung nach mehr als 50 Jahren


Zuvor hatte Schröder mit Karl-Heinz Starck einen seiner langjährigen Stellvertreter verabschiedet. Der 79-Jährige war außer im Kreisvorstand unter anderem im Bundesverband der Seniorenunion tätig und hat insgesamt mehr als 50 Jahre ehrenamtlich politische Arbeit geleistet.

Bei den Wahlen zu den zehn Beisitzerposten traten zwölf Kandidaten an. Durchgesetzt haben sich Michael von Abercron (Elmshorn), Birte Glißmann (Kölln-Reisiek), Nicolas Sölter (Elmshorn), Kerstin Seyfert (Pinneberg), Britta von Appen (Rellingen), Christian Fuchs (Wedel), Michael Kissig (Wedel), Florian Kirsch (Pinneberg), Thorben Langhinrichs (Uetersen) und Christoph Zinger (Tornesch).

In seinem Rückblick ließ Schröder das Wahljahr 2013 Revue passieren. „Es war ein enorm erfolgreiches, aber auch ein enorm arbeitsreiches Jahr“, resümierte er. Die CDU sei die gestalterische Kraft im Kreis Pinneberg und diejenige, die für solide Finanzen sorge. Mit dem vom schleswig-holsteinischen Innenminister Andreas Breitner (SPD) geplanten kommunalen Finanzausgleich ging der Christdemokrat hart ins Gericht: „Das ist eine Umverteilung, wie ich sie noch nie erlebt habe, so etwas werden wir uns nicht gefallen lassen.“ In Sachen Weiterbau der Autobahn 20 kritisierte Schröder, dass zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg keine „vernünftige“ Kommunikation stattfinde. „Wir müssen alles dafür tun, den Verkehrsinfarkt in unserem Bundesland abzuwenden“, forderte er.

Mit dem Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD auf Bundesebene zeigte sich Schröder zufrieden: „Das Ergebnis spiegelt das Verhältnis der Wahlergebnisse ganz gut wider.“ Die Konzeption der CDU, darunter eine weitere Entlastung der Kommunen sowie die Stärkung der Familie durch die Einführung einer Mütterrente, sei berücksichtigt worden. „Ein insgesamt gutes Ergebnis, mit dem wir für Deutschland Politik machen können“, so der Bundestagsabgeordnete.


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