zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

24. November 2017 | 15:43 Uhr

Prisdorf : Spielplatz-Zoff ist beigelegt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Schulausschuss hat das Areal am Schnickenfeld inspiziert. Die Grundstücke werden nicht verkauft. Jetzt wird ein Kinder- und Jugendbeirat gebildet.

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Prisdorf | Ortstermin am Prisdorfer Schnickenfeld: „Der Spielplatz bleibt, wir nehmen sie beim Wort“, sagt Anwohner Robert Owusu Afrani. „Das Thema ist vom Tisch“, erwidert Bürgermeister Wilfried Hans (CDU). Mitglieder des Ausschusses für Schule, Sport und Soziales waren sich nicht einig über den Zustand des Spielplatzes und machten sich vor der jüngsten Sitzung ein Bild von dem Areal und den Spielgeräten.

Im Vorfeld sorgte eine Idee der CDU für Aufruhr: Der Vorschlag war, den Spielplatz zu verlegen und die Grundstücke zu verkaufen. Mit diesen Geldern hätte laut CDU ein Spielplatz am Hudenbarg neben dem neuen Kindergarten geschaffen werden können. Eine politische Mehrheit hatte diese Idee nicht, SPD und BBP sind dagegen.

Doch allein die Idee sorgte für verärgerte Eltern und Anwohner. Von diesen waren zum Ortstermin auch einige erschienen. CDU-Ortschef Stefan Brühl verteidigte die Vorschläge seiner Partei. „Wir wollten die Attraktivität steigern“, so der Gemeindevertreter. Jedoch würde sich die CDU nicht gegen den Wunsch von Prisdorfs Bürgern stellen.

Bürgermeister Hans inspizierte die Spielgeräte und hörte sich die Wünsche der Bürger an. Vorschläge wie mehr Sitzmöglichkeiten oder eine Tischtennisplatte nimmt der Verwaltungschef als Anregung mit. „Mit geringen Mitteln kann hier am Schnickenfeld etwas bewegt werden“, ist sich Uwe Behrend (SPD) sicher. Dafür seien aus einem Grundstücksverkauf der Gemeinde 30.000 Euro für Spielplätze und Jugendarbeit vorgesehen.

Im Ausschuss war auch die Ausstattung der Spielplätze Thema. „Mir fehlt ein Instrument, um auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen einzugehen“, so der Vorsitzende Arkdiusz Has (SPD). Um dies zu berücksichtigen hat das Gremium einstimmig die Bildung eines Kinder- und Jugendbeirats beschlossen.

Der Spielplatz im Prisdorfer Neubaugebiet an der Ecke Hauen/Hauptstraße fehlt bisher. Bürgermeister Wilfried Hans (CDU) will das Vorankommen in der Straße Dickenbusch forcieren. Im Schulausschuss der Gemeinde kündigte der Verwaltungschef an, von jeder Fraktion einen Vertreter zu Gesprächen einzuladen, um ein Konzept vorzubereiten. Ziel sei es, den Spielplatz in diesem Jahr noch zu eröffnen.
Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen