SPD unzufrieden mit Brandschutz an Schulen

Platz 4: Kai Vogel (50), Landtagsabgeordneter.
Platz 4: Kai Vogel (50), Landtagsabgeordneter.

von
21. Juni 2018, 12:45 Uhr

Mit dem Brandschutz an den Pinneberger Schulen sieht es schlecht aus. Diese Meinung vertritt die Pinneberger SPD. Sie fordert nun ein Brandschutzkonzept für jede einzelne Schule.

„Bei den Begehungen, die an allen Pinneberger Schulen stattgefunden haben, wurden auch der Brandschutz untersucht“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Die Verwaltung konnte der untersuchenden Firma weder die Brandschutzkonzepte noch die Brandschutzbeauftragten der einzelnen Schulen benennen.“ Zudem seien vielfach Feuerlöscher am falschen Standort angebracht oder die Betriebserlaubnis abgelaufen. Kai Vogel (Foto), Landtagsabgeordneter und schulpolitischer Sprecher der SPD in Pinneberg, sagt: „Es besteht hier dringender Handlungsbedarf, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler gewährleisten zu können.“

Vogel sieht die Stadt in der Pflicht, regelmäßig Brandschutzübungen und Brandschutzbegehungen mit der Feuerwehr durchzuführen. An vielen Schulen würden Brandschutztreppen fehlen, die demnächst nachgerüstet werden sollen. Die Verantwortlichen in der Verwaltung und den Schulen müssten unbedingt wissen, wie man sich im Notfall alternativ verhalte. Laut Vogel handelt die Stadt im Bezug darauf grob fahrlässig. Aus seiner eigenen Erfahrung als stellvertretender Schulleiter berichtet Vogel, dass die Abläufe erst nach dem fünften Feueralarm funktionieren.

Die SPD erwartet, dass die Stadtverwaltung für jede Schule ein Brandschutzkonzept vorlegt. Außerdem sollte überall noch vor den Sommerferien eine Brandschutzübung durchgeführt werden. In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Während der Sommerpause könnten dann Bodenmarkierungen, Hinweisschilder in den Klassen und auf dem Sammelplatz angebracht und andere akute Brandschutzmaßnahmen auf den Weg gebracht werden.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen