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Pinneberg : SPD-Politiker Bernd Schröder ist tot

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Tiefe Trauer im Kreis Pinneberg: Der beliebte Sozialdemokrat und ehemalige Landtagsabgeordnete starb im Alter von 63 Jahren.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2013 | 15:50 Uhr

SPD-Politiker Bernd Schröder, langjähriges Mitglied des Schleswig-Holsteiner Landtags und der Pinneberger Ratsversammlung, ist im Alter von 63 Jahren am späten Montagabend nach langer Krankheit verstorben.

Schröder wurde am 15. Mai 1950 in Kiel geboren. Nach der Fachhochschulreife absolvierte er ein Verwaltungsstudium und war als Kommunalbeamter und Zeitsoldat tätig. 1972 trat Schröder in die SPD ein. Von 1990 bis 1996 war Schröder erster Stadtrat in Pinneberg. Bis 2003 war er Mitglied der Ratsversammlung der Stadt.

1996 wurde Schröder zum ersten Mal für seinen Wahlkreis zum Abgeordneten des Schleswig-Holsteinischen Landtags gewählt. Diesem gehörte er bis 2012 an. Damals entschloss er sich, nicht wieder zu kandidieren, um mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können. Für Schröder bedeutete das jedoch nicht den kompletten Rückzug aus der Politik. Mindestens bis 2013 wollte er sich eine Auszeit von politischen Ämtern gönnen, schloss jedoch nicht aus, später wieder auf kommunaler Ebene tätig zu werden oder das Amt des Kreispräsidenten im Kreis Pinneberg zu übernehmen. Als erfahrener Ansprechpartner wollte er für die Politik auch während seiner Auszeit erreichbar sein.

Schröder war während der zwölf Jahren in denen er Landtagsabgeordneter war, Mitglied in zahlreichen Ausschüssen. In der Legislaturperiode 2009 bis 2012 war er Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses sowie wohnungsbau- und fischereipolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Schröder galt als bodenständiger Politiker, der sich bis zuletzt über Parteigrenzen hinaus für die Bürger in seinem Wahlkreis engagierte. Die nächtliche Durchfahrt der Linie S3 bis Pinneberg, das Pinneberger Kinderfest sowie Radio Pinneberg sind seiner Initiative zu verdanken, ebenso die Ausbildungsplatzbeilage des A. Beig-Verlags.

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