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Von Hamburg nach Halstenbek : SPD-Ortsverein will mit Claudius von Rüden in den Bürgermeisterwahlkampf gehen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Mitglieder sollen von Rüden als Kandidaten für die Nachfolge von Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann ernennen.

shz.de von
erstellt am 12.Mär.2016 | 10:00 Uhr

Halstenbek | Die Findungskommission des SPD-Ortsvereins Halstenbek wird ihren Mitgliedern Claudius von Rüden als Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 11. September vorschlagen. „Von Rüden bringt Kompetenzen im wirtschaftlichen Bereich mit und ist ein aufgeschlossener Mensch mit großer Bürgernähe“, sagte SPD-Chef Jürgen Boller.

Die Mitglieder sollen am 16. März ab 18.30 Uhr im DRK-Heim, Schulstraße 10, von Rüden als Kandidaten für die Nachfolge von Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (parteilos), die aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt zum 1. Februar 2017 aufgibt, ernennen.

Der 39-jährige von Rüden wurde in Krefeld geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach dem Abitur studierte er an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Politikwissenschaften, Neuere und Neuste Geschichte sowie Öffentliches Recht. 2004 zog er nach Hamburg und war zunächst als Leiter Marketing und später als Personalverantwortlicher und Prokurist im Luftfahrtbereich tätig. 2009 wurde er Wirtschaftsförderer im Bezirksamt Hamburg-Mitte. Seit Dezember 2015 ist er Referent für Binnenhandel in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovationen. Ein halbes Jahr war er Regionalbeauftragter des Bezirksamts Hamburg-Mitte für Finkenwerder. „Da habe ich erfahren, was ein Bürgermeister macht, was Menschen erwarten“, sagte von Rüden. Seit 2008 sitzt er als Abgeordneter in der Bezirksversammlung Altona und wurde im selben Jahr auch zum Vorsitzenden der SPD-Osdorf gewählt.

„Es wird kein Kulturschock für mich“, sagt von Rüden aufgrund der Nähe zu Halstenbek. „Ich will Bürgernähe leben.“ Seine Ziele: nachhaltige Wirtschafts- und Finanzpolitik, stärkere Bürgerbeteiligung, Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. „Wenn ich, wovon ich ausgehe, gewählt werde, wird mein Lebensmittelpunkt in Halstenbek liegen“, und scherzte: „Von der Suche nach bezahlbarem Wohnraum ist auch ein Bürgermeister betroffen.“

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