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Ausblick 2016 : SPD-Fraktionschefin Angela Traboldt: „Steuererhöhungen nur im Notfall“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SPD-Fraktionschefin Angela Traboldt wünscht sich mehr finanzielle Unterstützung von Seiten des Bundes und des Landes.

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2016 | 16:15 Uhr

Pinneberg | Was läuft in Pinneberg gut und wo drückt der Schuh ? Wir haben die Vorsitzenden der Ratsfraktionen um ihre persönliche Bilanz des vergangenen Jahres und einen Ausblick auf 2016 gebeten. Im zweiten Teil unserer Serie äußert sich Angela Traboldt, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Ratsversammlung.

Welchen Erfolg für die Stadt in 2015 würden Sie, beziehungsweise Ihre Fraktion für sich verbuchen?
Angela Traboldt: Dass es endlich gelungen ist, die Entwicklung neuer Gewerbegebiete an der Müßentwiete anzuschieben und dass die Parkstadt Eggerstedt-Kaserne auf einem so guten Weg ist. Beide Projekte bringen erheblichen Zugewinn und verbessern das Image der Stadt. Nach jahrelanger Diskussion folgte in der Ratsversammlung eine Mehrheit den Vorschlägen der SPD und die Entwicklung der Flächen konnte endlich beginnen.

Was hätte aus Ihrer Sicht klappen müssen?
Nach den Schulbausanierungspleiten 2014 haben wir für 2015 eine deutlich bessere Erfüllungs-Quote erwartet. Leider wurden wir auch hier trotz vieler vollmundiger Versprechen seitens der Verwaltung erneut enttäuscht. Jetzt kann die Politik nur darauf hoffen, dass die Verwaltung einen realistischen Sanierungsplan vorlegt und endlich für eine deutliche Verbesserung der Situation sorgt.

Was hat Sie am meisten geärgert?
Die vielen Baustellen und gesperrten Straßen waren gelegentlich schon ein Ärgernis. Da musste man oftmals schon sehr viel Geduld mitbringen. Andererseits ist die rege Bautätigkeit ein Zeichen dafür, dass sich etwas bewegt in Pinneberg. Weiter hat mich geärgert, dass sich in den Köpfen vieler Menschen ein schlechtes Image unserer Stadt festgesetzt hat. Das hat Pinneberg nicht verdient. Unsere Stadt hat viel Positives zu bieten. Das muss mit gemeinsamer Anstrengung in den Vordergrund gerückt werden.

Welches ist 2016 Ihr Herzens-Projekt?
Abgesehen von der Schulbausanierung und der Haushaltskonsolidierung liegt uns der soziale beziehungsweise der öffentlich geförderte Wohnungsbau sehr am Herzen. Es gilt, bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen.

Was wäre 2016 für Sie die tollste Schlagzeile?
Bei der Schulbausanierung wurden die gesteckten Ziele erreicht.

Auf welche Schlagzeile würden Sie 2016 am liebsten verzichten?
Die Schulbausanierung kommt nicht voran.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich für 2016 wünschen?
Frieden, kein Terror und Krieg mehr, um ein friedliches Zusammenleben aller zu verwirklichen. Für die Stadt Pinneberg wünschte ich mir mehr finanzielle Unterstützung von Seiten des Bundes und des Landes.

Was geben Sie der Schulallianz für 2016 mit auf den Weg?
Den Weg der Schulbausanierungen weiterhin kritisch und konstruktiv zu begleiten.

Vervollständigen Sie bitte folgende Sätze: Steuererhöhungen kommen für mich...
...nur im äußersten Notfall in Frage.

Flüchtlinge sollen in Pinneberg...
...eine neue und friedliche Heimat finden und nicht in Sport- oder Lagerhallen untergebracht werden müssen.

Ich wünsche mir von Bürgermeisterin Urte Steinberg,...
...dass sie ihre Verwaltung führt und sich nicht führen lässt.

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