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Pinneberger Tageblatt

22. Oktober 2017 | 14:15 Uhr

Spatenstich für neues Schulgebäude

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schulzentrum-Süd Zwischen alter Realschule und Elsensee-Gymnasium wird eine räumliche Verbindung mit Bühne geschaffen

shz.de von
erstellt am 19.Jul.2017 | 16:37 Uhr

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben gestern die Bauarbeiten für eine Verbindung der beiden bestehenden Gebäude mit Klassenräumen auf dem Gelände des Elsensee-Gymnasiums begonnen. Der neue Bau wird eine Nutzfläche von gut 1000 Quadratmetern haben, aus einem Erd- und einem Obergeschoss bestehen und den Platz für die lang ersehnte Aula bieten. „Wenn wir hier fertig sind, kommt ihr trockenen Fußes von einem Haus in das andere“, sagte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) zu den vielen Schüler, die bei dem offiziellen Beginn der Baumaßnahme dabei sein wollten.

Voraussichtlich 3,5 Millionen Euro investiert die Stadt, um im Erdgeschoss außer einer Aula mit Raum für mindestens 250 Sitzplätze eine Bühne, einen Musikraum hinter der Bühne, zwei Gruppen-, einen Hausmeister- und einen Lagerraum sowie eine Cafeteria zu schaffen. Die Aula wird zudem offen in die bisherige Mensa übergehen. Im Obergeschoss sind ein Klassenraum, zwei Gruppenräume und ein Übergang zwischen den Gebäuden der ehemaligen Realschule und des Gymnasiums geplant.

„Die Grundlagen für die Sanierungen und die Erweiterungsbauten in den Quickborner Schulen wurden schon 2007 beschlossen. Die Entscheidung für einen Verbindungsbau fiel 2013, und wir realisieren jetzt endlich die Aula, die sich Lehrer und Eltern schon seit 37 Jahren wünschen“, so Köppl. Grund für den jetzt begonnenen Neubau ist der steigende Raumbedarf des Elsensee-Gymnasiums. „Nach den Sommerferien kommen 100 Schüler hinzu, so dass wir dann 780 Schüler haben“, sagte Schulleiter Michael Bülck. Er und sein Kollegium stellen sich auf harte Zeiten bis zur geplanten Fertigstellung im Herbst 2018 ein, denn zeitgleich werden auch die Fachräume in einem der bestehenden Gebäude saniert. Für die Schule bedeutet das, ihr Raummanagement optimieren zu müssen, um mit dem zeitweilig eingeschränkten Platz auskommen zu können.

Verwaltungschef Köppl sprach in seiner kurzen Rede vor allem die Schüler an und bat sie um Verständnis für die Einschränkungen. „Vor Euch liegt eine spannende Zeit, aber wenn es fertig ist, wird es richtig gut sein“, sagte er. So werden die Klassen unter anderem mit Lüftungsanlagen ausgestattet, die Räume sollen hell und freundlich werden. Mittelfristig soll – so sehen es die aktuellen Planungen der Stadt vor – auch die Goetheschule an dem Standort unterkommen. Für die Gurundschüler wird nicht neu gebaut. Sie sollen vielmehr die Räume im vorderen teil des jetzigen Elsensee-Gymnasiums bekommen. Das Vorhaben ist umstritten. Sowohl die Lehrer der Schule als auch Eltern und insbesondere die Quickborner FDP würden die Schule gern am alten Standort erhalten. Grund sind die Kosten für den Umzug, die besondere Lage der sanierungsbedürftigen Goetheschule und insbesondere die in den kommenden Jahren weiter steigenden Schülerzahlen.

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