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Halstenbek : Sozialdemokraten fordern Schulkindbetreuung

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Den ganzen Tag und in den Ferien: SPD-Fraktion will das Angebot am Borchert-Gymnasium verbessern.

Die Planungen für den Neubau des Halstenbeker Wolfgang-Borchert-Gymnasiums gehen in die heiße Phase. In Kürze dürfte der Name des Investors feststehen, der in Öffentlich-Privater Partnerschaft (ÖPP) den mehr als 16 Millionen Euro teuren Komplex am Bickbargen bis maximal 2016 hochziehen wird. Doch in Sachen Pädagogik dürfte sich der Tagesablauf schon bald veränden: Die SPD fordert „eine verlässliche Betreuung für die Schülerinnen und Schüler über den Unterricht hinaus“.

Für die Schulausschussvorsitzende Angela Friedrichsen zwingt die Sachlage zum Handeln: „Am Wolfgang-Borchert-Gymnasium besteht bisher keine Schulkindbetreuung. Es gibt die Möglichkeit, ein Mittagessen einzunehmen und es werden verschiedene Arbeitsgruppen am Nachmittag angeboten. Für Schülerinnen und Schüler der unteren Klassenstufen ist dieses Angebot aber nicht ausreichend.“

Friedrichsen ruft Politik und Verwaltung zum Handeln auf: „Die Anzahl der Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind, steigt und damit auch die Nachfrage nach einer verlässlichen Betreuung über die Unterrichtszeit hinaus. Dies wird auch durch eine aktuelle Umfrage unter Eltern mit Kindern in den Klassenstufen 3 und 4 belegt.“

Das ist der Wunschkatalog der SPD-Fraktion:

  • Angebot für die Klassenstufen 5 und 6, inklusive eines warmen Mittagessens und einer Hausaufgabenbetreuung, Einrichtung zum schnellstmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum Bezug des neuen Schulgebäudes
  • Betreuung auch in den Ferienzeiten, an beweglichen Ferientagen und Schulentwicklungstagen (soweit schulfrei)
  • flexible Buchungsmöglichkeit für einzelne Wochentage
  • Betreuungszeit bis mindestens 15 Uhr mit der Option eines Spätdienstes
  • Beteiligung der Eltern an den Kosten (ähnlich wie an der Gemeinschaftsschule).

Einzelheiten sollen laut Friedrichsen im Schulausschuss erarbeitet werden. Dabei soll auch geprüft werden, ob eine Kooperation mit dem bestehenden Ganztagsangebot an der benachbarten Grundschule Bickbargen oder an der Gemeinschaftsschule an der Bek sinnvoll wäre.

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erstellt am 04.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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