SOS Kinderdörfer: „Hilfe, die ankommt“

Die Aktionsgruppe SOS Kinderdörfer mit Lilo Meissner (von links) Doris Wolfsohn, Astrid Knauff, Matthias Wolfsohn und Monika Matthies (nicht abgebildet) sucht noch Mitstreiter.
Die Aktionsgruppe SOS Kinderdörfer mit Lilo Meissner (von links) Doris Wolfsohn, Astrid Knauff, Matthias Wolfsohn und Monika Matthies (nicht abgebildet) sucht noch Mitstreiter.

Aktionsgruppe möchte die Einrichtungen bekannter machen / Mitstreiter werden noch gesucht

shz.de von
27. August 2018, 16:00 Uhr

Benachteiligten Kindern helfen, indem sie Werbung machen: Das ist das Ziel der Aktionsgruppe SOS Kinderdörfer im Kreis Pinneberg. Bisher sind sie zu fünft: Lilo Meissner, Astrid Knauf, Monika Matthies sowie Matthias und Doris Wolfsohn suchen nach Mitstreitern. Geplant sind Infostände bei Stadtfesten und auf dem Weihnachtsmarkt sowie Film- und Kochabende. Die Aktionsgruppe möchte die Hilfsorganisation und deren Projekte im In- und Ausland bekannter machen. Wer mitmachen möchte, braucht laut der Gruppe nur Zeit und Ideen mitzubringen.

Meissner kennt die SOS Kinderdörfer schon seit ihrer Kindheit: „Meine Eltern haben schon für die Kinderdörfer gespendet.“ Diese Tradition habe sie dann fortgeführt. Im April dieses Jahres erreichte sie ein Brief der Organisation, in welchem sie gefragt wurde, ob sie Lust hätte, sich noch mehr zu engagieren. Deutschlandweit sollten vier Aktionsgruppen aufgebaut werden, die die Kinderdörfer unterstützen, indem sie Werbung machen. Meissner wurde, wie viele andere Spender aus dem Kreis Pinneberg auch, zu einem Workshop in Elmshorn eingeladen. Dort erfuhren die Teilnehmer, wie eine Aktionsgruppe aufgebaut wird. „Juristisch werden wir von der Zentrale in München unterstützt, aber agieren tun wir frei. Wir können selbst entscheiden, was für Aktionen wir durchführen wollen und wann.“

Den gleichen Brief bekam auch das Ehepaar Doris und Matthias Wolfsohn. Doris Wolfsohn kommt aus Österreich. Mit ihren Eltern fuhr sie oft am SOS Kinderdorf Osttirol in Nußdorf-Debant vorbei. „Dort habe ich gesehen: Das ist Hilfe, die ankommt.“

Knauff ist ebenfalls seit vielen Jahren Spenderin. Als Kind habe sie mit Freunden auf der Straße Blumen verkauft und das Geld an die Organisation gespendet. „Mir liegen Kinder sehr am Herzen. Und es gibt viele Kinder auf der Welt, die keine Lobby haben.“ Deshalb möchte sie sich noch mehr für die Kinderdörfer engagieren.

Zu dem Workshop im April seien etwa 50 Leute gekommen, zum ersten Gruppentreffen kamen acht.

Wer mitmachen möchte, müsse nicht unbedingt Geld an die SOS Kinderdörfer spenden. „Wer Zeit mitbringt und sich bei den Aktionen einbringt, ist herzlich willkommen“, sagt Meissner. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an ag-elmshorn-umland@sos-kinderdoerfer.de melden.

Das nächste Treffen der Gruppe findet am Mittwoch, 19. September, ab 18 Uhr in der Brücke, Neue Straße 7, in Elmshorn statt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen