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Pinneberger Tageblatt

22. September 2017 | 08:12 Uhr

Sorgenkind sind die Hallenzeiten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Jahrestreffen der Halstenbeker Turnerschaft: Lieselotte Dekubanowski für 80-jährige Vereinstreue geehrt / Lob für leistungsstarke Sparten

Die leistungsstarke Jugend der Halstenbeker Turnerschaft wurde während der Jahreshauptversammlung für ihre Ergebnisse bei den Hamburg Meisterschaften geehrt.

„Die Mädchen und Jungen haben tolle Leistungen erbracht“, lobte Geschäftsstellenchefin Heike Fenske. So errangen die Jungs der Volleyball-Jugendliga 3 den ersten Platz. Die U20-Mädchen landeten – ebenfalls in der Disziplin Volleyball – auf dem dritten Platz. Für die Jugendlichen gab es Urkunden sowie für jede Mannschaft einen hochwertigen Trainingsball. Viel Lob seitens der Mitglieder erhielten die Trainer, welche durch ihren ehrenamtlichen Einsatz den Erfolg erst ermöglichten.

Dem Vorsitzenden Klaus Michaelis oblag es, eine besondere Ehrung vorzunehmen. Lieselotte Dekubanowski wurde für ihre 80 Jahre lange Treue zum Verein geehrt. Insgesamt gehören der Halstenbeker Turnerschaft derzeit 2000 Mitglieder an.

Während der Versammlung äußerte sich Michaelis über das erfolgreich verlaufene Jahr. „Es gab keine Beschwerden wie im vergangenen Jahr, die uns zur Last fallen“, so der Vorsitzende. Auch der ehrenamtliche Einsatz von Mitgliedern sowie Sponsoren sei beachtlich gewesen. Lediglich die knapp bemessenen Hallenzeiten mache den Vereinsmitgliedern immer wieder zu schaffen.

Abteilungsleiter Christian Küttner freute sich, dass die positive Entwicklung in der Leichtathletik fortgesetzt werden konnte. Die Mitgliederzahl liegt aktuell bei 160 Athleten im Alter von sechs bis über 90 Jahren. „Lediglich im Alter von 16 Jahren bis zum Seniorenalter klafft bei uns eine Lücke“, bedauerte Christian Küttner. Er sprach die Erwartung aus, durch „den hoffentlich bei uns verbleibenden Nachwuchs“ die Lücke bald wieder schließen zu können. Es gelang im vergangenen Jahr tolle Ergebnisse bei Kreis- und Landesmeisterschaften zu erringen. „Hier sehen wir mit einigen jungen Talenten eine positive Entwicklung“, so Küttner.

Bill Kerby, Abteilungsleiter Eis- und Rollschnelllauf (ERSA) berichtete von sehr gut besuchten Kursen für Kinder und Eltern. Etwa 80 Teilnehmer trainierten in neun Kursen. Im Zuge der Kooperation zwischen HT und Grundschule Bickbargen wurde Inline Skaten als Schulsport auf der vereinseigenen Anlage veranstaltet. Bei den HT Vereinsmeisterschaften gelang es den Sportlern häufig, einen der ersten drei Plätze zu ergattern.
Bei den Handballern handelt es sich mit derzeit 320 Mitgliedern um eine stark wachsende Abteilung. Die ersten Damen haben den Wiederaufstieg in Hamburgs höchste Spielklasse, die Hamburg-Liga erreicht. Sie folgen dem Vorbild der Basketballdamen, wo bereits zwei Mannschaften in der Hamburg Oberliga spielen.

Der weiblichen A-Jugend gelang es, ihr letztes Spiel in der Hamburg-Liga erfolgreich zu absolvieren. „In der neuen Saison wird es noch turbulenter, da sich der Jugendbereich extrem gut entwickelt und wir voraussichtlich mit noch mehr Jugendmannschaften antreten können“, sagte Bernhard Zander. Großes Event in diesem Jahr ist der Beach-Cup, bei dem mehr als 1000 Sportler die HR-Anlage besuchen. Positives wurde ebenfalls aus den Sparten Volleyball, Karate, Ballett, Boxen und Tischtennis berichtet.

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