Hasloh : Sorgen um die Verkehrssicherheit

Verkehr Hasloh

SPD stellt Antrag, an der Kreuzung Mittelweg/Kieler Straße eine Ampel aufzustellen.

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19. Juni 2014, 12:00 Uhr

Hasloh | Haslohs neue Mitte wächst – und damit die Anzahl der Fahrzeuge, die täglich vom Flashorn kommend über den Mittelweg zur Kieler Straße fahren. Dort aber kann es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens – sowohl in Richtung Hamburg als auch in Richtung Quickborn – mitunter sehr lange dauern bis zur Weiterfahrt. Es sei denn, ein Fußgänger will zufällig gerade die Kieler Straße überqueren und betätigt die Bedarfsampel.

„Es wird schon jetzt beobachtet und verstärkt erwartet, dass die Anlieger der Neuen Mitte durch den Kronkamp und die Schulstraße fahren, um dann an der Ampel am Garstedter Weg sich auf die Kieler Straße abzubiegen“, heißt es in der Begründung des Antrags, den die SPD-Fraktion während der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend zur Diskussion stellte. Das Ziel: Die Verwaltung möge prüfen, ob es „rechtlich möglich und wirtschaftlich vertretbar ist, die Kreuzung Mittelweg/Kieler Straße mit einer Voll-Beampelung auszustatten“. Damit soll erreicht werden, dass der Verkehr über den Mittelweg abfließt.

Als Alternative wird vorgeschlagen, den Kronkamp an der Ecke zum Mittelweg zu sperren, um so zur Verkehrsberuhigung beizutragen. Hintergrund hierfür sei der Umzug des Kindergartens vom Mittelweg in den Kronkamp im September – der zusätzlichen Verkehr im Kronkamp zur Folge haben wird. „Wir werden nichts daran ändern können, dass Eltern ihre Kinder mit dem Auto zum Kindergarten und zur Schule fahren werden“, sagte Petra Stapelfeldt (FDP). Es gelte, die Gesamtproblematik des Verkehrsflusses unter die Lupe zu nehmen. Eine Sperrung am Kronkamp dagegen halte sie für wenig hilfreich.

„Ich kenne die Schwierigkeiten, im Berufsverkehr auf die Kieler Straße abzubiegen – wir sollten das von allen Seiten beleuchten“, so die Meinung des Bürgermeisters Bernhard Brummund (SPD). Auch Kay Löhr (FDP) plädierte dafür, die bestehende Situation zu verändern. „Die lange Ampelphase am Garstedter Weg verleitet einige auch dazu, diese über den Schulweg zu umfahren“, so seine Beobachtung.

Als erstes wird Michael Görres von der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft eine Grundlagenermittlung durchführen: Zunächst wird innerhalb der Verwaltung geprüft, welche Fachbereiche zuständig sind. Gegebenenfalls müssten Gutachter oder Fachplaner beauftragt werden. Deren Aufgabe: Stichhaltige Begründungen für die Notwendigkeit einer Veränderung auszuarbeiten, um damit an den Landesbetrieb für Verkehr herantreten zu können.

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