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Pinneberger Tageblatt

17. August 2017 | 20:12 Uhr

Pinneberg : Sommergalerie im Stadtmuseuem

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Künstler werfen den Blick ins Land: Start ist am 6. Mai. Mix aus Malerei, Bildhauerei und Fotografie.

Pinneberg | Aller guten Dinge sind drei, so sagt es der Volksmund. Dass dieser Satz gelegentlich sogar zutrifft, zeigen die jährlichen Sommergalerien im Pinneberger Stadtmuseum, Dingstätte 25. Die ersten beiden Auflagen der Sonderausstellung waren nach Aussage von Museumsleiterin Ina Duggen-Below ein großer Erfolg. Die dritte, die am kommenden Mittwoch, 6. Mai, startet, soll es ebenfalls werden. Gestern begannen die Aufbauarbeiten.

Stand die Schau im vergangenen Jahr noch unter keinem besonderen Motto, so ist das diesmal anders. Duggen-Below und der in Schenefeld ansässige Galerist Gerd Uhlig, die die Sommergalerie gemeinsam auf den Weg bringen, haben sich für das Thema „Blick ins Land – Künstler sehen anders“ entschieden, das zugegebenermaßen einiges an Interpretationsspielraum offen lässt. Und so erweisen sich die etwa 50 Werke der insgesamt elf Künstler, die allesamt im Norden Deutschlands leben, als ausgesprochen vielfältig – sowohl in der Wahl der Motive als auch in stilistischer Hinsicht. So sind Aquarelle ebenso vertreten wie Acryl- oder Ölmalereien. Einen besonderen Blickfang bieten zudem die Graphitbilder des Itzehoer Malers Michael Staats.

Von den Gemälden abgesehen, wartet die Sommergalerie darüber hinaus mit Bildhauerarbeiten der Künstler Armin Metzger und Peter Hoffmann-Wick sowie mit zahlreichen Fotografien auf. Erwähnenswert sind dabei insbesondere Werke eines Rellinger Fotografen, der anonym beziehungsweise lediglich unter dem Kürzel „tim“ an der Ausstellung teilnimmt und dessen Fotos mit einer sogenannten „Camera Obscura“ entstanden sind. Dabei handelt es sich um eine Lochkamera, für deren einfachste Version lediglich ein lichtdichter Kasten, zum Beispiel ein Schuhkarton oder eine leere Keksdose, sowie ein dunkler Raum benötigt wird. „Die ursprünglichste Form der Fotografie“, sagt Uhlig.

Die Schau ist bis Sonnabend, 27. Juni, zu sehen. Geöffnet ist das Museum Dienstag, Mittwoch und Freitag von 17 bis 19 Uhr, Donnerstag von 10 bis 12 sowie von 15 bis 17 Uhr und Sonnabend von 11 bis 13  Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Wer bei der diesjährigen Sommergalerie auch weibliche Künstler sucht, wird indes nicht fündig. Das ist kein Zufall. Uhlig: „In meiner Galerie sind wesentlich mehr Frauen vertreten. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, einmal bewusst einen Kontrapunkt zu setzen und ausschließlich Werke von Männern zu zeigen.“

Von diesen werden zur Vernissage, die um 17.30 Uhr mit einer Begrüßung von Bürgermeisterin Urte Steinberg beginnt, mehrere anwesend sein – angesagt haben sich unter anderem Metzger und Hoffmann-Wick sowie der Borstel-Hohenradener Maler Volker Kretzschmar. Am Freitag, 5. Juni, finden ab 19 Uhr weitere Künstlergespräche statt. Für den Abschlusstag ist eine Auktion geplant, deren Erlös jeweils zu 25 Prozent der „Stiftung Kinderherz“ sowie dem „Verein der Freunde des Regio Klinikums Pinneberg“ zugute kommen soll. Im vergangenen Jahr kamen dabei um die 800 Euro zusammen.

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erstellt am 30.Apr.2015 | 17:00 Uhr

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