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Halstenbek : Solidarität: Kinder helfen Kindern

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schülersprecher der Schule an der Bek übergeben Willkommens-Team 1000 Euro. Geld für Therapie und Ausflüge.

Halstenbek | Die Bürgermeisterin von Halstenbek, Linda Hoß-Rickmann, hat in ihrer zurückliegenden zehnjährigen Amtszeit sicherlich viel erlebt. Positives und Negatives. In angenehmer Erinnerung dürfte wenige Wochen vor Ende ihres Dienstes für Halstenbek Ende Januar 2017 sicherlich das Engagement von Fünft- bis Zehntklässlern der Schule an der Bek sein. Insgesamt 1000 Euro sammelten die Schüler während des sogenannten Lauftags im zurückliegenden Sommer. Das Geld wurde jüngst Miriam Utz, Koordinatorin der ehrenamtlichen Helfer der Gruppe „Willkommen in Halstenbek“, übergeben.

Die Schülersprecher Jan (10a), Beke (9a), Malvine (10a) und Ole (10a) und Utz haben genaue Vorstellungen, für was das gesammelte Geld eingesetzt werden soll: für die Arbeit und Versorgung der zahlreichen Flüchtlingskinder in Halstenbek. „Damit werden beispielsweise Dolmetscher finanziert, die bei psychotherapeutischen Behandlungen vonnöten sind“, betont Utz. Des Weiteren können laut Utz damit Ausflüge für die Kinder und die Fahrkostenerstattung für ehrenamtliche Helfer finanziert werden.

Hoß-Rickmann weiß um die Bedeutung der eindrucksvollen Geste: „Das ist ein tolles Signal von Kindern für Kinder aus anderen Ländern.“ Auch Schulleiter Alexander Grote, seit Anfang September in der Verantwortung, lobte ebenfalls den Einsatz seiner Schüler. Dieses Engagement kommt nicht von ungefähr. Lehrerin Janina Mandel ist gemeinsam mit Kollegin Hilke Möller seit vier Jahren für das schulinterne Programm „Schule ohne Rassismus“ mitverantwortlich. Projektwochen zum Thema Fremdenfeindlichkeit dürften ihre Spuren hinterlassen haben. Kinder helfen Flüchtlingskindern – das hat Vorbildcharakter.

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erstellt am 02.Dez.2016 | 16:00 Uhr

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